International
Anschlagserie im Nordkaukasus geht weiter
Im russischen Konfliktgebiet Nordkaukasus ist ein ranghoher Richter erschossen aufgefunden worden. Zudem erschütterten zwei Explosionen die Teilrepublik Dagestan.
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Passanten entdeckten den Vorsitzenden eines Kreisgerichts in Machatschkala, der Hauptstadt der Teilrepublik Dagestan, tot am Steuer seines Wagens. Unbekannte hätten dem 59-Jährigen in Kopf und Brust geschossen, teilten die Behörden in der Unruheregion mit. Der Hintergrund der Bluttat ist unklar.
In den vergangenen Jahren waren wiederholt Vertreter der kremltreuen Verwaltung getötet worden, oft von islamistischen Untergrundkämpfern. Sie streben nach einem von Moskau unabhängigen Kaukasus-Emirat.
Explosionen erschüttern die Region
Ebenfalls in Machatschkala explodierte eine Autobombe am Eingang eines Friedhofs. Zwei Polizisten wurden schwer verletzt. Fast zeitgleich explodierte in Dagestan ein Sprengkörper an einer Bahnstrecke und brachte einen Güterzug zum Entgleisen. Die Lokomotive und 13 Wagen mit Getreide seien aus den Schienen gesprungen, teilten die Behörden in Machatschkala mit.
Als Reaktion auf die Anschlagsserie durchkämmten Soldaten ein Waldstück in Dagestan und töteten mindestens einen «Banditen», wie die Aufständischen offiziell genannt werden. Der Kreml hat nach Behördenangaben etwa 24'000 Mann im Nordkaukasus stationiert, um gegen illegale Verbände vorzugehen.
(sda/hjw)
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D. Wohret, saas almagell
)
(d.wohret
Verfasst am: 11.7.2010 16:50
Die Lösung?
Ganz einfach: Russen raus.
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