International
BP startet im Kampf gegen das Öl nochmals durch
Der Ölkonzern BP unternimmt einen mit Spannung erwarteten neuen Anlauf zur Eindämmung der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko und an den US-Südküsten. US-Krisenkoordinator Thad Allen gab grünes Licht für die Installation einer leistungsstärkeren Absaugglocke.
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Er habe diesem Plan zugestimmt, weil durch die neue Vorrichtung wesentlich mehr Öl aufgefangen werden könne, als bisher, sagte Allen. Zuvor hatte er bereits im US-Sender CNN davon gesprochen, dass es eine «bedeutsame Chance» gebe, die Menge des austretenden Öls zu reduzieren.
Wenn die Installation der neuen Technik erfolgreich verläuft, soll mit der Absaugvorrichtung künftig das gesamte Öl, das am lecken Bohrloch am Meeresgrund in rund 1500 Metern Tiefe austritt, aufgefangen und an Bord von Spezialschiffen gepumpt werden. Einsatzbereit soll die neue Absaugvorrichtung laut Krisenkoordinator Allen in sieben bis zehn Tagen sein.
Entlastungsbohrung Mitte August
Um die neue Absaugvorrichtung anzubringen, muss allerdings der Trichter, der sich bislang über dem Bohrloch befindet, angehoben werden. Dabei fliessen zumindest zeitweilig die von der bisherigen Vorrichtung täglich aufgefangenen rund 2,4 Millionen Liter Öl ins
Meer. Gemäss Schätzungen der US-Regierung treten aus dem Bohrloch täglich insgesamt zwischen 5,6 und 9,6 Millionen Liter Öl aus.
Der Einsatz der neuen Absaugvorrichtung ist der jüngste Schritt im Bemühen des BP-Konzerns zur Eindämmung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Mit der Fertigstellung einer Entlastungsbohrung, die den Druck vom lecken Bohrloch nehmen und so den Ölstrom stoppen soll, wird erst für den 13. August gerechnet.
Vor allem die Regierung in Washington hatte auf den Einsatz der Absaugvorrichtung gedrängt - auch weil sie angesichts der bevorstehenden Hurrikansaison als sturmresistenter gilt.
Störfaktor Wetter
In der vergangenen Woche hatten starke Winde und hoher Wellengang die Arbeiten im Golf von Mexiko bereits tagelang lahmgelegt. Für die kommenden Tage wird in der Region aktuellen Vorhersagen zufolge allerdings ruhiges Wetter erwartet.
Seit die vom BP-Konzern betriebene Plattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko am 20. April explodierte und zwei Tage später sank, strömen bei der grössten Ölkatastrophe in der US-Geschichte täglich Millionen Liter Öl ins Meer und bedrohen vor allem die Ökosysteme im Golf von Mexiko und an den Küsten im Süden der USA.
(sda/bosy)
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P. noob, Fuqing
)
(noob
Verfasst am: 12.7.2010 10:40
Also lasst uns doch glauben ...
... dass es Thad Allen gelingen moege, sein... mehr
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Y. Burkhardt, Bremgarten
)
(Burkhardt
Verfasst am: 11.7.2010 11:20
Was .... Durchstart???
Wohl ein dauernder Fehlstart!!!
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I. Ndlovu, Mbombela
)
(Ndlovu
Verfasst am: 11.7.2010 10:58
Und trotzdem...
...es laeuft und laeuft und laeuft... das OEL...... mehr
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