Schweiz
Ein Politiker, der auch Faxen machen kann
Moritz Leuenberger ist ein Bundesrat, der seine Aufgabe ernst nimmt. Dabei lässt er immer auch wieder eine gewisse Ironie durchscheinen und versteckt selbst einen gewissen Unmut nicht. Dieser ist ihm manchmal anzusehen oder klingt in seinen Reden an. Reden lagen ihm besonders am Herzen; so wurde er denn auch mit dem deutschen Cicero-Preis 2002 ausgezeichnet. «Tagesschau», «Schweiz aktuell» und «10vor10» blicken auf den Menschen Leuenberger zurück.
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Vom 68er-Anwalt wurde Leuenberger schliesslich im September 1995 als Nachfolger von Otto Stich in den Bundesrat gewählt und war 2001 und 2006 Bundespräsident.
In Zürich hatte er Rechtswissenschaften studiert und führte dort bis 1991 ein Anwaltsbüro. Er wurde 1979 in den Nationalrat gewählt und war von 1991 bis 1995 Regierungsrat des Kantons Zürich.
Unvergessen ist etwa der Auftritt von Leuenberger am Christopher Street Day am 23. Juni 2001 in Zürich, als er die Anwesenden zu Beginn seiner Rede mit «sehr verehrte Damen und Damen, sehr verehrte Herren und Herren» ansprach.
In die Geschichte ging auch folgende Aktion Leuenbergers ein: Zum Auftakt der Kampagne für die Energie-Etikette für effiziente Autos schnupperte Leuenberger sogar Auspuffluft.
«SF Tagesschau» blickt zurück auf die letzten 15 Jahre politischen Schaffens von Bundesrat Leuenberger.
(sf/coro)
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A. Schweigler, Truttikon
)
(mycky
Verfasst am: 10.7.2010 9:35
Schade
dass er geht. Er ist wenigstens Volksnah und... mehr
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