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Kosten für BP immer gigantischer - Hoffen auf «Wal»

Montag, 5. Juli 2010, 10:18 Uhr, Aktualisiert 06.07.2010, 5:21 Uhr

Die Kosten der schlimmsten Ölpest der US-Geschichte werden für den britischen Ölkonzern BP zu einer immer gigantischeren Bürde. Das Unternehmen bezifferte den bisherigen Aufwand für den Kampf gegen die Umweltkatastrophe am Montag auf 3,12 Milliarden Dollar. Derweil hat das Öl nun auch die Strände von Texas erreicht.

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Tests zum Einsatz des Supertankers «A Whale» im Golf von Mexiko verliefen zunächst ergebnislos. Schwere See über die vergangenen 48 Stunden habe schlüssige Resultate verhindert, sagte ein Sprecher der Eignerfirma TMT der Zeitung «Times-Picayune» am Montag.

Supertanker soll Öl absaugen (Tagesschau vom 04.07.10)


Experten hoffen, dass das Schiff bis zu 80 Millionen Liter des Wasser-Öl-Gemischs täglich aufsaugen und trennen kann. Man werde für den Probelauf zusätzliche Zeit brauchen, sagte der Sprecher weiter.

Erster Einsatz

Der Supertanker aus Taiwan ist so hoch wie ein zehnstöckiges Haus und so lang wie dreieinhalb Fussball-Felder. Er kam Mitte vergangener Woche im Golf von Mexiko an. Es ist der erste Einsatz dieser Art für das Riesenschiff. Die taiwanesische Gesellschaft TMT rüstete den Öltanker eigens für den Einsatz im Golf von Mexiko um.

Direkt an der Unglücksstelle können die Experten weiter nur einen Teil des auslaufenden Öls aufsaugen. Am vergangenen Samstag wurden gemäss den Angaben 25'198 Barrel Rohöl (vier Millionen Liter, 3452 Tonnen) von Tankern aufgefangen.

Elf Wochen

Insgesamt seien in den knapp elf Wochen nach der Explosion der Bohrinsel 585'400 Barrel aus der See geschöpft worden. Laut Schätzungen fliessen mindestens 35'000 Barrel täglich aus der undichten Ölquelle.

Damit wären bislang mehr als zwei Millionen Barrel in den Golf von Mexiko geströmt. Frühestens in vier Wochen, wenn eine zweite Quelle angezapft sein soll, kann die auslaufende Ölmenge deutlich verringert werden.

Öl erreicht Texas

In der Zwischenzeit hat die Ölpest die Küste von Texas erreicht. Erstmals seien Ölklumpen an einem Strand im US-Bundesstaat Texas entdeckt worden, teilte ein Sprecher mit.

(agenturen/bers/koua)

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A. Guant, Sunybeach
(Guant Mann)
Verfasst am: 5.7.2010 20:00

Shell ist auch eine Drecksschleuder

Ein niederländisches Gericht hat Anfangsjahr die... [1]  mehr

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D. Generation, Bern
(Generation Frau)
Verfasst am: 5.7.2010 19:02

Ferienzeit

Keine Sorge, in der Ferienzeit kümmert das die... [1]  mehr

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W. Wieser, St. Augustine
(WalterFlorida Mann)
Verfasst am: 5.7.2010 18:33

Es hilft niemandem

wenn BP untergeht. Weil dann die Steuerzahler... [2]  mehr

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