Vermischtes
Schweizer Sommerfeste von schwerem Unfall überschattet
Der Sommer ist da – und das wird in der ganzen Schweiz gefeiert. Am Wochenende luden zahlreiche Städte und Gemeinden zu Chilbi-Plausch, Achterbahnfahrten, Jazz-Musik oder Feuerwerk. Trotz tausender Menschen auf den Strassen gab es keine grösseren Ausschreitungen. Beim Dorffest in Niederhasli (ZH) kam es zu einem tragischen Unfall.
Das Feuerwerk in Niederhasli sollte den grossen Höhepunkt des Dorffests bilden. Doch es endete mit einem schlimmen Unglück: Wie die Kantonspolizei Zürich gegenüber «tagesschau.sf.tv» bestätigte, ist ein 16-jähriger Teenager sehr schwer verletzt worden.
Weil Spektakel vorzeitig endete, entschloss sich der 49-jährige Feuerwerker, die verbleibenden Feuerwerkskörper manuell zu zünden. Mit dabei war auch sein 16-jähriger Sohn. Dann passierte es - ein detonierender Feuerwerkskörper traf den Jungen am Kopf. Er wurde mit schwersten Verletzungen mit der Rega ins Spital geflogen. Wie es zu dem Unglück kam, wird jetzt geklärt.
Luzerner feiern am See
In der Stadt Luzern haben am Samstagabend rund 100'000 Personen bei schönstem Wetter das Feuerwerk verfolgt. Es bildete den Höhepunkt des Luzerner Festes, das schon am Morgen mit dem traditionellen Bäckerzmorge begann.
Das prächtige Wetter führte schon am Nachmittag zu einem Grossaufmarsch zum Luzerner Fest in der Innenstadt. Neben diversen Konzerten (unter anderen Dada Ante Portas und ChueLee) gab es auf dem See halsbrecherische Darbietungen auf Wasserskis. Der Reinerlös aus dem Fest wird für karitative Zwecke verwendet. Gemäss Organisatoren kam es bei dem Fest zu keinen grösseren Zwischenfällen.
Grösstes Stadtfest Europas
Chilbi-Stimmung pur herrschte am Wochenende beim Winterthurer Albanifest. Marktstände und wilde Achterbahnen sorgten für Vergnügen. Das grösste, alljährlich wiederkehrende Stadtfest Europas lockte laut Organisatoren ebenfalls rund 100‘000 Personen an. Eines der Highlights sei der Kindermalwettbewerb gewesen, so OK-Präsident Beat Blaser zu «tagesschau.sf.tv».
Auch die Winterthurer Stadtpolizei zieht eine positive Bilanz: Bei zwei Schlägereien gab es einen Nasenbeinbruch und eine Hirnerschütterung. Dies sei bei so vielen Menschen an einem Ort erstaunlich wenig. Zudem wurden einige Diebstähle von Handtaschen und Portemonnaies gemeldet.
Ein positives Feedback melden auch die Organisatoren des «Blues'n'Jazz»-Festivals in Rapperswil (SG). 30'000 Besucher sahen die 12 Konzerte auf den vier grossen Bühnen mitten in der Altstadt. Vor allem am Samstagabend sei die Stimmung sehr gut gewesen, hiess es auf Anfrage.
(sda/sf/gern)
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R. Wise, Allgi
)
(Rutli
Verfasst am: 27.6.2010 15:55
Feiern wir weiter - schön so!
Feiern kostet ja auch was - oder sind diese... [1] mehr
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