Kultur
Michael Jackson ist tot – das Business mit Jacko lebt
Vor einem Jahr vergoss die Welt Tränen für den verstorbenen Michael Jackson. Seither blüht das Geschäft um den «King of Pop» mehr denn je. Über 750 Millionen Dollar sollen seine Erben in den vergangenen zwölf Monaten verdient haben. Geschichten rund um Jackson und dessen Tod sorgen bis heute regelmässig für immer neue Schlagzeilen.
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- SF Wissen: Videodossier «Michael Jackson»
- USA trauert um «King of Pop» (Tagesschau vom 26.6.2009)
- Jackos Leben: Traumkarriere mit bizarrem Ausgang (Tagesschau vom 26.6.2009)
- Michael Jackson: Erinnerungen an eine Ikone (Club vom 30.6.2009)
- Trauerfeier für Michael Jackson (Tagesschau vom 8.7.2009)
- Jacksons Bestattung ohne Fans (Tagesschau vom 4.9.2009)
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Die von der «New York Daily News» angestellten Schätzungen bescheren dem exzentrischen Popstar posthum einen weiteren Rekord - den der am besten verdienenden verstorbenen Celebrity. Der Haufen Geld kommt den zerstrittenen Erben von Michael Jackson gerade recht. Denn er hinterliess bei seinem Tod rund 500 Millionen Dollar Schulden. Diese sind nun getilgt - und mehr als das.
Gemäss der Zeitung gehören zu den bedeutendsten Einnahmequellen der Jacksons der Verkauf von CDs, der Kinofilm «This ist it» sowie der DVD-Verkauf davon oder die Einkünfte aus den Rechten von zahlreichen Musiktiteln, wie etwa jener der Beatles.
Jacksons Leibarzt im Visier der Justiz
Doch die Schatztruhe, die Michael Jackson hinterlässt, birgt noch weitere Schätze. Laut seinem Biographen Ian Halperin nahm die Pop-Legende über 100 unveröffentlichte Lieder als persönliche Hinterlassenschaft.
Immer wieder für Schlagzeilen sorgte Jacksons Leibarzt Conrad Murray. Nach dem Tod war er verdächtigt worden, Jackson den todbringenden Medikamenten-Cocktail gespritzt oder zumindest verschrieben zu haben.
Eine Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof in Los Angeles wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im April war ergebnislos verlaufen. Im Juni wies das Gericht auch einen Antrag der Behörden zurück, Murray die Ärzte-Zulassung zu entziehen.
Verkaufszahlen explodieren
Die Anklage wegen fahrlässiger Tötung bleibt jedoch vorerst bestehen. Ob und wann dem Jackson-Arzt der Prozess gemacht wird, ist jedoch unklar.
Michael Jackson startete nach seinem Tod quasi eine zweite Karriere. Am 12. Oktober 2009 wurde sein Song «This Is It» veröffentlicht. Zwei Wochen später folgte das gleichnamige Doppelalbum und hielt sich in den folgenden Wochen in über 15 Ländern an der Spitze der Album-Charts.
Kurz danach startete unter dem gleichen Namen der Dokumentarfilm über Jacksons Proben und Entwicklung der Tour-Show. Nach nur fünf Tagen hatte der Film weltweit bereits über 100 Millionen Dollar eingespielt.
Just in Time: Schweizer «Jacko»-Bestseller
Doch auch alte Jackson-Scheiben waren gefragt wie nie. Im ersten halben Jahr nach dem Tod gingen 29 Millionen Alben über den Tisch.
Der Schweizer Musikjournalist Hanspeter Künzler war gerade dabei, ein Sachbuch über die schillernde Figur Jackson fertig zu stellen. Als der Star starb, war das Buch «Black or White – Michael Jackson» bereits im Druck. Künzler liess die Maschinen stoppen und schrieb eiligst ein letztes Kapitel.
Das Werk wurde 2009 die meistverkaufte Biographie des «King of Pop» und stand auf allen deutschsprachigen Bestsellerlisten. Die Resonanz bei den Jackson-Fans war so gewaltig, dass Künzler auf die Idee kam, ein weiteres Buch zu schreiben. Darin werden die Geschehnisse um und nach dem Tod beleuchtet und die Fans mit dem Star auf eine Ebene gestellt.
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S. Schneeberger, Gossau
)
(Sybille
Verfasst am: 25.6.2010 15:00
Jacko
war einer der besten, sei es musikalisch oder... mehr
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A. E. Neumann, MAD
)
(Tagesschau24
Verfasst am: 25.6.2010 3:57
King of Pop ?
Das Micheli hat in seinem Leben gerade mal 10... mehr
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M. Castro, Quezon City
Verfasst am: 24.6.2010 22:35
michael is dead
ich glaube sein tot ist ein tragodie fuer die pop... mehr
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