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Affäre Gaddafi: Schweiz hat alle Optionen geprüft

Samstag, 19. Juni 2010, 8:15 Uhr

Die Schweizer Regierung hat in der Libyen-Affäre offensichtlich auch eine militärische Option zur Befreiung der beiden Schweizer Max Göldi und Rachid Hamdani geprüft. Dies geht aus einem Interview mit Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hervor.

Bild Nahaufnahme von Micheline Calmy-Rey.
Die Schweiz hat in der Libyen-Affäre auch unkonventionelle Möglichkeiten geprüft, wie Calmy-Rey bestätigte. reuters

Im Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Bund» erklärte Calmy-Rey, dass alle Optionen sorgfältig geprüft worden seien. «Wir sprechen hier über eine einzigartige Krise. Dazu gehört auch das Nachdenken über unkonventionelle Möglichkeiten. Wir müssen immer sämtliche Optionen prüfen.»

Keine Stellungnahme zu Gerüchten

«Wenn wir das nicht tun, würde man uns das vorwerfen», gab die Aussenministerin zu bedenken. In den Medien wird seit Freitag über einen militärischen Einsatz zur Befreiung der beiden Schweizer Geiseln spekuliert. Dabei wurde über diverse Szenarien berichtet.

Eine Bestätigung, dass eine solche Aktion auch konkret hätte umgesetzt werden sollen, gab es nicht. Calmy-Rey wollte sich im Interview dazu nicht äussern. Schon am Freitag hatte Bundesratssprecher André Simonazzi zu diesem Thema nichts sagen wollen.

(sda/bers)

Kommentare aktiv...

H. M., bern
(elisa0307 Mann)
Verfasst am: 20.6.2010 18:32

Das einzige was zu prüfen währe ist ..

Ob es nicht an der Zeit währe , dass Ihr euch zu... mehr

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P. Meier, Zürich
(Grossmann Mann)
Verfasst am: 19.6.2010 23:23

Special Forces der Wüste...

Der Versuch durch die Wüste ist besonders... mehr

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B. Froehlich, Petra / Lesbos
(B.Froehlich Mann)
Verfasst am: 19.6.2010 20:03

Es gibt ab jetzt wichtigere Aufgaben

Hinter der Tuere des Bundesratzimmer kann der BR... [1]  mehr

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