International
Solidaritätswelle zum 65. Geburtstag von Suu Kyi
Anlässlich des heutigen 65. Geburtstags von Burmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat US-Präsident Barack Obama erneut die Freilassung der unter Hausarrest stehenden Politikerin verlangt. Er forderte wie UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon das Regime auf, auch alle politischen Gefangenen «unmittelbar und bedingungslos» freizulassen. Weltweit wird mit weiteren Solidaritätsappellen für Suu Kyi gerechnet.
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Der US-Präsident würdigte «Entschlossenheit, Mut und persönliche Opfer» der Friedensnobelpreisträgerin im Kampf für Menschenrechte und Demokratie.
14 Jahre unter Hausarrest
Ban sagte auf einer Pressekonferenz in New York, er sei tief besorgt darüber, dass die Friedensnobelpreisträgerin immer noch inhaftiert sei. Alle politischen Gefangenen in Birma müssten so schnell wie möglich bedingungslos freigelassen werden, damit sie an den Wahlen in diesem Jahr teilnehmen könnten.
Die Nationale Liga für Demokratie hatte 1990 die Wahlen gewonnen. Die Militärführung hinderte die Partei und deren Vorsitzende Suu Kyi jedoch daran, die Regierung zu übernehmen. Die Friedensnobelpreisträgerin verbrachte daraufhin 14 der letzten 20 Jahre unter Hausarrest.
Solidaritätskundgebungen zum heutigen Geburtstag
Ihren Geburtstag feiert Suu Kyi heute Samstag, weltweit sind Solidaritätsaktionen für die Oppositionspolitikerin geplant.
Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie (NLD) hatte sich im Mai auf Druck der Militärjunta auflösen müssen, weil die Partei ihre Anführerin im Vorfeld der für Herbst geplanten Parlamentswahlen nicht ausschliessen wollte. Die NLD war vor 20 Jahren aus der letzten Parlamentswahl als Siegerin hervorgegangen, allerdings wurde dies von der Militärjunta nie anerkannt.
(agenturen/halp)
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