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Calmy-Rey zur Libyen-Krise: «Wir haben sehr viele Freunde»

Montag, 14. Juni 2010, 13:04 Uhr, Aktualisiert 13:32 Uhr

Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat die Freilassung Göldis als Ergebnis monatelanger Bemühungen bezeichnet. Zudem betonte sie, die Schweiz habe «sehr viele Freunde», die bei der Freilassung geholfen hätten. Die Rückkehr des Geschäftsmanns Göldi soll gemäss Calmy-Rey auch als Neuanfang der Beziehungen zu Libyen genutzt werden.

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Calmy-Rey: «Schwierige Verhandlungen»

Das ganze EDA sei erleichtert und glücklich über die Rückkehr Göldis, sagte Calmy-Rey. Man sei froh, dass so für den Schweizer Geschäftsmann zwei Jahre voller Unsicherheit zu Ende gingen.

Besonderer Dank an Merz

Calmy-Rey betonte, das EDA habe Auftrag, die Interessen seiner Bürger im Ausland zu vertreten.

Bei der Freilassung Göldis hätten verschiedene Akteure zusammengespielt. Vor allem dem Botschafter in Tripolis dankte die Aussenministerin. Aber auch die EU und Bundesrat Hans-Rudolf Merz wurden lobend erwähnt. Dieser habe «viel von sich gegeben», um die Krise zu lösen.

«Die haben uns nie im Stich gelassen. Sie waren in den entscheidenden Momenten da.»
Micheline Calmy-Rey über die EU

Dank sprach Calmy-Rey auch an die EU aus. Insbesondere ihre Amtskollegen von Spanien und Deutschland, sowie Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hätten viel zur Lösung der Krise beigetragen.

Calmy-Rey: «Wir haben sehr viele Freunde»

«Sie haben uns nie im Stich gelassen», sagte Calmy-Rey. In den entscheidenden Momenten seien sie da gewesen und hätten geholfen. Die Hilfe habe weit mehr umfasst, als man erwarten könne. «Die Schweiz hat Freunde, viele Freunde», sagte die Aussenministerin.

Ende der Krise und Neubeginn mit Libyen

Gemäss der Aussenministerin bedeutet die Heimkehr Göldis das Ende der Libyen-Krise. Sie soll aber auch für einen Neubeginn stehen.

Calmy-Rey: «Beziehungen normalisieren»

Man wolle die Beziehungen zu Libyen so rasch als möglich normalisieren, betonte Calmy-Rey. Bereits am kommenden Freitag soll in Madrid ein Treffen stattfinden. Dabei sein sollen neben Vertretern der Schweiz und Spaniens auch Libyer.

Hans-Rudolf Merz erfreut

Bundesrat Hans-Rudol Merz «freut sich für Max Göldi und dessen Familie» über die Rückkehr des Schweizers. Dies liess er über seinen Sprecher ausrichten.

Weitere Erklärungen wollte der Finanzminister nicht abgeben. Merz war im August 2009 als Bundespräsident im Alleingang nach Libyen gereist, musste aber ohne die beiden festgehaltenen Schweizer zurückkehren.

(sf/fref)

Kommentare aktiv...

A. Arnold, Ebikon
(A.Arnold Frau)
Verfasst am: 15.6.2010 13:17

Max Göldi ist zu Hause!

das scheint mir am wichtigsten! Ob und was von... mehr

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W. Kathriner, Sarnen
(A. Mann)
Verfasst am: 15.6.2010 10:40

dass viele hier

keine Freunde haben ist für mich klar.

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P. Buhler, Rheinknie
(have Mann)
Verfasst am: 15.6.2010 9:50

Schlussstrich ziehen

Nun da Er frei ist können wir endlich einen... mehr

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