Kultur
«Roboterträume» im Basler Museum Tinguely
Künstliche Intelligenz, Robotik und was die Kunst dazu zu sagen hat, ist Thema der Sonderausstellung «Roboterträume» im Museum Tinguely in Basel. Sie zeigt eigens für die Ausstellung geschaffene sowie ältere Werke und hat nicht zuletzt auch Unterhaltungswert.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Ein Roboterschwarm kleiner Sechsfüssler, die auf den Besucher reagieren, Kopfhörer, die einen glauben machen wollen, man sei selbst Maschine, oder der gestische Monolog einer japanischen Puppenfigur - das sind einige Beispiele von Werken, die in der den Medien vorgestellten Ausstellung zu sehen sind.
Die Schau ist vom Museum Tinguely und dem Kunsthaus Graz in zweijähriger Vorbereitungszeit gemeinsam organisiert worden, wie Roland Wetzel, Direktor des Tinguely-Museums, sagte. Die beiden Häuser hatten junge Künstler eingeladen, Projekte zu entwickeln; zusammen kamen etwa zehn Auftragswerke.
Interaktion von Mensch und Maschine
Darunter sind grosse Installationen, die zu interaktiver Teilnahme einladen, aber auch etwa ein Zusammenschnitt von Roboterfilmen aller Epochen. Begleitet werden die aktuellen Arbeiten von Kunstwerken der letzten 50 Jahre, die sich mit Robotik, künstlicher Intelligenz und deren Auswirkungen auf unseren Alltag beschäftigen.
Den Titel hat die Ausstellung einer Kurzgeschichte des Science-Fiction-Autors Isaac Asimov entliehen, wie Wetzel sagte: Darin muss ein Roboter zerstört werden, weil er träumend den Aufstand plant und drei Gesetze, die ihn dem Menschen untertan machen sollen, zu missachten beginnt.
Gar so selbständig sind die Geräte und Einrichtungen der Ausstellung nicht, Verblüffungseffekte bleiben indes nicht aus.
«Roboterträume» ist in Basel vom Mittwoch bis zum 12. September zu sehen. Ab dem 9. Oktober wird die Ausstellung im Kunsthaus Graz gezeigt. Erschienen ist auch ein Katalog.
(sda/godc)
Meldungen im Tagesverlauf
- Transparenz bei Kampfjet-Beschaffung gefordert
- Regeln fürs sichere Eislaufen
- Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
- Behörden lassen Skandalarzt gewähren
- Davis Cup: Wawrinka eröffnet, Federer gegen Isner
- Jan Ullrich schuldig gesprochen
- UBS und CS mit «eklatanten Schwächen im Investmentbanking»
- Erben haften für die Miete
- Schweizer im 2. Training zurück
- «Free Tibet»: Unbekannter zündet sich selbst an
- Zahl gewaltbereiter Fans steigt unmerklich
- Neue Banknoten kommen frühestens 2013
- Konsumentenstimmung leicht erholt
- Schweinsteiger mit Aussenbandriss
- Nobel Biocare kommt nicht vom Fleck
- Hummler sistiert sein NZZ-Präsidium


38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
Skihütten-Feeling im Auto – dank Cheminée
Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
Neue Banknoten kommen frühestens 2013
Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
UBS und CS mit «eklatanten Schwächen im Investmentbanking»
«Free Tibet»: Unbekannter zündet sich selbst an
Zahl gewaltbereiter Fans steigt unmerklich
Die wertvollste Münze Deutschlands
Dutzende tote Vögel im Berner Jura
Tödlicher Unfall: Verfahren gegen Staatsanwältin
Hersteller will Preis für Gripen senken
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz









