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Hat Reuters Bilder manipuliert?
Die Nachrichtenagentur Reuters steht unter Verdacht, Bilder der Vorfälle auf der Gaza-Flottille manipuliert zu haben. Laut der israelischen Zeitung «Ha'aretz» seien Messer in den Händen von Gaza-Aktivisten entfernt worden. Reuters dementiert die Vorwürfe.
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Die Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichte am Wochenende neue Fotos vom Gaza-Hilfsschiffs «Mavi Marmara». Die Aufnahmen stammen von Aktivisten an Bord des Schiffes.
Fotos zurechtgeschnitten
Auf den Bildern sind verletzte israelische Soldaten zu sehen, die von Aktivisten unter Deck getragen werden. Die Bildausschnitte wurden so gewählt, dass die Stichwaffen in den Händen der Aktivisten nicht zu sehen sind.
Einige Stunden später veröffentlichte Reuters jedoch kommentarlos die ungeschnittenen Bilder. Hier sind die Stichwaffen klar zu erkennen. Die erste Version der Bilder wurde aber bereits in zahlreichen Montagszeitungen abgedruckt.
Reuters dementiert Manipulationsvorwürfe
Ein Reuters-Sprecher dementierte gegenüber der israelischen Zeitung «Ha'aretz» die Vorwürfe. Reuters habe sofort die Orginalfotos nachgereicht, als die Unterschiede zu den Aufnahmen der weggeschnittenen Messer aufgefallen waren. Es habe sich lediglich um branchenübliche Änderungen gehandelt.
(sf/widb)
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