Wirtschaft
Kaum neue Wohnungen aber viele Baustellen in Städten
Gedämpfte Hoffnung für Wohnungssuchende: Im ersten Quartal 2010 sind zwar 8420 neue Wohnungen entstanden. Das ist ein Anstieg von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Allerdings betraf er vor allem kleine Dörfer mit weniger als 5000 Einwohnern. In den Agglomerationen der fünf grössten Schweizer Städte gab es gar 12 Prozent weniger Neuwohnungen als im Vorjahr.
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Vor allem rund um Bern (minus 50,9 Prozent), Basel (minus 21,4 Prozent) und Zürich (minus 14,4 Prozent) wurden weniger Wohnungen erstellt, als im ersten Quartal 2009. Dagegen nahm die Zahl in den Agglomerationen von Lausanne (plus 75,2 Prozent) und Genf (plus 24 Prozent) zu, wie aus einer neuen Studie des Bundesamts für Statistik (BFS) hervorgeht.
Mehr Wohnungen im Bau
Zur Wohnungsnot in den Städten gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer: schweizweit sind 64‘440 Wohnungen im Bau. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die höchste Bautätigkeit wurde Ende März in Genf festgestellt. Hier entstehen 3533 neue Wohnungen (plus 17,1 Prozent).
Mehr im Bau befindliche Wohnungen gab es gegenüber dem Vorjahresquartal auch rund um Basel und Bern (plus 7,6 resp. 7,3 Prozent). In Zürich dagegen betrug die Zunahme nur 1,4 in Lausanne gar 0,8 Prozent.
Baubewilligungen vor allem auf dem Land
Die Aussichten bleiben zumindest in den Agglomerationen dennoch düster. Die Zahl der baubewilligten Wohnungen hat gegenüber 2009 stark abgenommen. Am stärksten in Bern mit minus 25,7 Prozent, in Zürich sind es noch minus 13,1 Prozent. In Basel dagegen wurden 14,1 Prozent Wohnungen eine Baubewilligung erteilt.
In Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern dagegen wurden bis März 2010 67 Prozent mehr Wohnungsbauten bewilligt.
Die Zahl leerstehender Wohnungen war 2009 von 0,97 auf 0,9 Prozent gesunken. Die Zahlen für 2010 sind noch nicht bekannt.
Grundlage der Statistik
Die vierteljährliche Wohnbaustatistik basiert auf einer Vollerhebung aller 321 Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern und der Agglomerationsgemeinden der Städte Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich, sowie auf einer Zufallsstichprobe der übrigen Gemeinden.
Die Einteilung der Gemeindegrössenklassen und die Agglomerationen sind dem Stand der Volkszählung von 2000 sowie dem Bevölkerungsstand von 2008 angepasst.
(bfs/fref)
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A. Münzer, Basel
)
(Heinzi
Verfasst am: 7.6.2010 16:01
Wieso?
Wiese diese Bevölkerungswut? Wir haben bei... mehr
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A. Arnold, Ebikon
)
(A.Arnold
Verfasst am: 7.6.2010 15:02
Eigentumswohnungen!
Grösser,schöner,Luxuriöser und Gewaltiger!Das... mehr
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K. Perlinger, Zug
)
(Perlinger
Verfasst am: 7.6.2010 13:13
Wohnungen ja, aber für wen?
Es werden schon neue Wohnungen gebaut. Aber was... mehr
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