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USA fordern Google und Facebook heraus

Dienstag, 1. Juni 2010, 3:46 Uhr

Die Internetkonzerne Google und Facebook geraten auch in den USA wegen ihres Umgangs mit den Daten der Nutzer immer stärker in Bedrängnis. Im Kongress wächst die Sorge, dass die Unternehmen die Privatsphäre der Bürger nicht ausreichend schützen.

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Der Vorsitzende des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses, John Conyers, forderte Google und Facebook auf, mit allen Untersuchungen der Regierung zusammenzuarbeiten.

Facebook ist in die Kritik geraten, weil es seine Informationen über die Nutzer mit anderen Firmen teilt, damit diese ihre Websiten auf die Vorlieben der jeweiligen Person abstimmen können.

Facebook soll sich in die Karten schauen lassen

Hinzu kommt die anhaltende Kritik an den Datenschutzeinstellungen bei Facebook selbst. In der vergangenen Woche erst kündigte Facebook Änderungen an, um den Nutzern die Einstellungen leichter zu machen.

Conyers forderte Facebook auf, Einzelheiten zum Datenaustausch mit anderen Unternehmen und zu den Änderungen bei den Datenschutzeinstellungen zu nennen.

Mehrere Bürgerrechtsgruppen wie das Electronic Privacy Information Center haben schon Beschwerde gegen Facebook bei der US-Handelskommission eingelegt, die inzwischen den Datenschutz bei Facebook und in anderen sozialen Netzwerken überprüft.

Google soll Daten sichern

Google muss sich rechtfertigen, weil die Kamerawagen für den Dienst «Street View» in mehr als 30 Ländern auch WLAN-Netze registrierten und Fragmenten von E-Mails und anderen Online-Aktivitäten speicherten.

Conyers forderte Google auf, die gespeicherten Daten zu sichern, bis alle Untersuchungen abgeschlossen seien.

(apn/halp)

Kommentare aktiv...

H. Löbli, Basel
(Getso Mann)
Verfasst am: 1.6.2010 7:43

Statt Facebook und Google anzuprangern

Soll die V.S.A. doch selber ihre Gesetze ändern.... mehr

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