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iPad: Zeitungen hoffen auf neue Erträge

Montag, 31. Mai 2010, 21:53 Uhr

Viele Zeitungen leiden seit Jahren unter Auflagerückgang. Nun wollen Verleger dank Mini-Computern wie dem iPad an Terrain gut machen. Doch der Medienexperte Kurt W. Zimmermann warnt gegenüber «Eco» vor zu hohen Erwartungen - manche Verleger könnten die Sache unterschätzen.

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Das iPad als Hoffnungsträger (1. Teil: USA)

Die Verlage hoffen mit dem Verkaufsstart des iPads auf neue Einnahmen. Konkret wollen sie so genannte Apps (kurz für Applikationen) anbieten, welche von den Usern kostenpflichtig heruntergeladen werden können.

Sobald der User für eine App bezahlt, verdient auch der iPad-Anbieter Apple - 30 Prozent des Geldes für einen Download gehen an den Computerriesen. Die Verlage müssen auch ihre Apps bei Apple anfordern, der gesamte Zahlungsverkehr läuft ebenfalls über das US-Unternehmen.

Kurt W. Zimmermann
«Apple diktiert die Preise, Apple hat den Kundenkontakt»
Medienexperte Kurt W. Zimmermann

«Ich glaube nicht, dass der iPad und Apple den Verlegern hilft, viel Geld zu verdienen.» Es sei wohl eher umgekehrt, glaubt der Medienberater Kurt W. Zimmermann. Wahrscheinlich werde Apple dank den Verlegern Geld verdienen.

«Ein paar Hunderttausend Fränkli» reichen nicht

Es könnte sein, dass gewisse Verlage diesen potenziellen «Geldsegen» überschätzen, meint Kurt W. Zimmermann weiter. Um wirklich Geld zu verdienen, brauche es Millionen. Damit ein User nämlich eine App kostenpflichtig herunter lädt, muss ihm diese elementare Mehrwerte garantieren. Sonst kann er sich die Online-Version einer Zeitung ganz einfach auch im Internet ansehen.

In den USA habe das eine Zeitung aus New York begriffen, sagt Zimmermann. «Aber in Europa hat man immer noch das Gefühl, ein paar Hunderttausend Fränkli genügen.»

(sf/fref/gern)

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C. CH-FREIHEITS-KÄMPFER, Steffisburg
(CH-ENT-WECKER Mann)
Verfasst am: 1.6.2010 9:43

MULTI-KONZERNE-GESTEUERTE WELTWEITE ...

...PRESSE-UN-FREIHEIT ? ...LANGT ES NICHT... mehr

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