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International

Mehr US-Soldaten in Afghanistan als im Irak

Dienstag, 25. Mai 2010, 5:05 Uhr

Die USA haben erstmals mehr Soldaten in Afghanistan als im Irak. Am vergangenen Wochenende seien 94'000 US-Soldaten in Afghanistan und 92'000 im Irak gewesen, teilte das USVerteidigungsministerium mit. Gleichzeitig wurde bekannt, dass ein Abgeordneter der Liste des ehemaligen irakischen Ministerpräsidenten vor seinem Haus im Nordirak erschossen wurde.

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Bislang hatten die USA den Angaben zufolge seit dem Einmarsch im Irak zum Sturz von Saddam Hussein dort immer mehr Militärs als am Hindukusch.

US-Präsident Barack Obama will die Zahl seiner Soldaten im Irak bis Ende August auf 50'000 reduzieren und sich 2011 komplett aus dem Land zurückziehen. In Afghanistan indes soll die Zahl bis zum Sommer auf 100'000 steigen.

Vor Privathaus aufgelauert

Andere Länder stellen dort rund 47'000 Soldaten, davon kommen aktuell rund 4300 aus Deutschland. Die Truppen waren nach den Anschlägen auf das World Trade Center im September 2001 in Afghanistan einmarschiert.

Ein Abgeordneter der Liste des irakischen Ex-Ministerpräsidenten Ijad Allawi ist im Nordirak getötet worden. Die Täter lauerten dem 32-Jährigen nach Polizeiangaben vor seinem Haus in der Stadt Mossul auf und eröffneten das Feuer. Laut Klinikangaben starb der Mann in Folge mehrerer Schusswunden in Kopf und Brust.

Drohungen vor der Wahl

Bereits vor der Wahl am 7. März waren Kandidaten von Allawis sunnitisch-schiitischer Irakija-Liste einer Sprecherin zufolge bedroht worden. Das Bündnis Irakija war bei der Wahl Anfang März mit 91 Sitzen stärkste Kraft geworden, allerdings nur mit einem sehr knappen Vorsprung vor der Rechtsstaatsallianz von Regierungschef Nuri al Maliki, die auf 89 Mandate kam.

Maliki versucht nun mit einer Koalitionsregierung im Amt zu bleiben.

(agenturen/halp)

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M. Bracher, Bern
(SVP_Politiker Mann)
Verfasst am: 25.5.2010 9:58

US-Präsident Barack Obama

"US-Präsident Barack Obama will die Zahl... mehr

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