International
Israel lässt Hamas-Führer frei
Israel hat einen Führer der radikalislamischen Hamas nach fast vier Jahren aus der Haft entlassen. Eine Sprecherin der Gefängnisbehörde bestätigte, Mohammed Abu Tir sei auf freien Fuss gesetzt worden. In seinem Haus im arabischen Ostteil Jerusalems wurde der Mann mit dem charakteristischen rotgefärbten Bart von Angehörigen und Freunden gefeiert.
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Abu Tir war gemeinsam mit Dutzenden anderen Hamas-Mitgliedern nach der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit am 25. Juni 2006 festgenommen worden.
Abu Tir soll Ostjerusalem verlassen
Israel verurteilte ihn anschliessend wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation. Mindestens zehn der damals festgenommenen Hamas-Mitglieder sind noch in Haft.
Die Behörden forderten Abu Tir auf, innerhalb eines Monats Ostjerusalem zu verlassen und einen Wohnsitz im Gazastreifen oder im Westjordanland zu finden, hiess es am Abend aus dessen Umfeld. Durch seine Kandidatur für den Exekutivrat der Palästinenserbehörde habe er sein Wohnrecht in Ostjerusalem verloren, argumentierten die Behörden.
Die Hamas warf Irael ein «Spiel mit dem Feuer» vor. Die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe sämtliche rote Linien überschritten, sagte der Hamas-Abgeordnete Muschir Masri. Israel wolle sich der palästinensischen Bevölkerung Jerusalems entledigen.
Abu Tir hatte zuvor israelischen Journalisten gesagt, Israels Regierung habe einen Handel zur Freilassung Schalits torpediert. «Ich will nicht, dass Schalit in der Gefangenschaft bleibt, so wie mir meine eigene Haft auch nicht gefallen hat», sagte er. Die Hamas fordert für die Freilassung Schalits, dass rund 1000 palästinensische Häftlinge freikommen.
Schalit war von einem Hamas-Kommando bei einem Angriff auf einen israelischen Militärposten in den Gazastreifen entführt worden. Die Festnahme der Hamas-Führer sollte Druck auf die radikal-islamische Organisation ausüben.
Schimschon Liebman, Leiter der Kampagne zur Freilassung Schalits in Israel, sagte im Radio, die Haft Abu Tirs habe nichts bewirkt. «Wir sind Schauspieler in Israels absurdem Theater», sagte er. «Nur die Freilassung hunderter Palästinenser wird die Freilassung Gilads bewirken.»
Der US-Nahostgesandte George Mitchell setzte am Donnerstag seine Vermittlungsbemühungen fort. Er traf in Jerusalem mit Netanjahu zusammen, nachdem er am Vortag in Ramallah mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gesprochen hatte.
Netanjahus Sprecher Mark Regev wollte sich nicht zu den Inhalten der Gespräche äussern. Mitchells Pendelreisen sollen den Weg für eine umfassende Friedensregelung in Nahost ebnen.
(sda/halp)
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S. Santana, Monte Carlo (Monaco)
)
(4042
Verfasst am: 21.5.2010 12:06
Uh, ...
sieht der böse aus, der sollte sofort unter die... mehr
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P. Weber, Zürich
)
(pierre741
Verfasst am: 21.5.2010 11:54
Wahrscheinlich hat CalmyRey
dem islamistischen Rotbärtchen bereits Asyl... mehr
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H. Hacker, Alpnach
)
(hackerherbert
Verfasst am: 21.5.2010 9:06
Hoffentlich wars kein Fehler,
ich hoffe die Israelis haben schon eine Drohne... mehr
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