Vulkanausbruch
«Einstein» im Auge des Eyjafjalla
Näher am Eyjafjalla als «Einstein» war seit dem Ausbruch noch keine TV-Crew. Die Vulkan-Expedition von vergangener Woche war so spektakulär, dass selbst die isländische Tagesschau mit Luftaufnahmen darüber berichtete.
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«Einstein» begleitete den Schaffhauser Vulkanexperten Peter Diethelm auf die nicht ganz ungefährliche Mission zum derzeit wohl bekanntesten Vulkan der Welt. Biologe Diethelm beschäftigt sich seit vielen Jahren jede freie Minute mit Vulkanen. Zurzeit natürlich mit den Eyjafjalla auf Island, der mit seiner Aschewolke den Flugverkehr in ganz Europa beeinträchtigt.
Diethelm hat im Auftrag der ETH Zürich rund um den Vulkan Proben der Asche und des Magmas genommen. Mit der Analyse dieser Proben wollen die Forscher mehr über das Gefahrenpotential des Eyjafjalla erfahren.
Wahrscheinlich keine direkte Verbindung zu Katla
«Einstein» brachte nicht nur eindrückliche Bilder vom Asche speienden Vulkan nach Hause. Die Geologen des Vulkanologischen Instituts der Universität Reyjkjavik präsentierten dem Wissensmagazin auch die neusten Fakten und Erkenntnisse zum Vulkanausbruch. So erklärte Institutsleiterin Rikke Pederson, dass man bei den bisherigen Ausbrüchen ein gleichmässiges Aufblähen einer Magmakammer habe messen können.
Beim aktuellen Ausbruch zeigten die Mess-Systeme auf der Vulkanoberfläche ein anderes Bild. Alles deutet auf viele einzelne Magmastränge hin. Das würde auch den ersten Ausbruch am Rande des Vulkans erklären. Auf Grund der neusten Messungen am Eyjafjalla halten es die isländischen Geologen für eher unwahrscheinlich, dass es eine unterirdische Verbindung zur Magmakammer des viel gefährlicheren Nachbar-Vulkan Katla gibt.
(sf/lorf/meru)
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