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Wahl des neuen SRG-Chefs spaltet Parteien

Dienstag, 18. Mai 2010, 19:16 Uhr, Aktualisiert 19.05.2010, 6:08 Uhr

Während die Linken und die Mitteparteien mit Roger de Wecks Wahl zum neuen SRG-Generaldirektor zufrieden sind, zeigt sich die SVP sehr enttäuscht und spricht von einer politischen Wahl.

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SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner fand deutliche Worte und sagte, mit Roger de Weck bleibe bei der SRG alles beim alten: «Rotes Staatsfernsehen».

SVP-Parteipräsident Toni Brunner fordert von de Weck vor seinem Amtsantritt im januar 2011 eine Aussprache. Gegenüber der «Tagesschau» sagte Brunner, Roger de Weck habe sich bisher als Publizist als glühender Eurobefürworter hervorgetan.

Brunner: «Die SVP hat de Weck überall erwartet, aber nicht als Generaldirektor der SRG.»

«Bevor er den Posten antritt, möchte ihn die SVP fragen, ob er zwischen dem neuen Posten als Generaldirektor und seinen sehr pointierten Ansichten, die er immer wieder politisch eingebracht hat, unterscheiden kann.»

De Weck müsse über seinen Schatten springen, als Euroturbo habe er fundamental andere Ansichten als beispielsweise die SVP. De Weck müsse es also gelingen nicht nur seine Klientel, sondern auch alle anderen Schweizer von der SRG zu überzeugen. «Sonst werden die Gebühren nicht erhöht, sondern verkleinert.»

«Kämpfer gegen Polarisierung»

De Weck sei ein erklärter Kämpfer gegen die Polarisierung im Land, sagte CVP-Sprecherin Marianne Binder. Sie erwartet, er solle gegen links ebenso antreten wie gegen rechts. Ein paar Fragezeichen hat CVP-Nationalrat Norbert Hochreutener im Bezug auf de Wecks Führungserfahrung: «Wie will er den Sparkurs in der SRG ohne Führungeserfahrung durchsetzten»?

Hochreutener: «Ich habe gewisse Fragzeichen.»

Erfreut über den neuen SRG-Generaldirektor zeigte sich die SP.Als «überzeugten Kämpfer für den Service Public» charakterisierte SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr den designierten SRG-Generaldirektor. De Weck sei eine gute Wahl, gerade weil er vom Journalismus komme und kein Manager sei, sagte der Schaffhauser SP-Politiker.

Nordmann: «Ich bin begeistert.»

Und der welsche SP-Nationarat Roger Nordmann zeigte sich gar begeistert: «Er ist zweisprachig und hat beide Kulturen». Er traue de Weck den Balanceakt zwischen der wirtschaftlichen Sanierung des Unternehmens und einem starken Service Public zu.

Roger de Weck ist neuer Generaldirektor der SRG

(sda/sf/schubeca)

Kommentare aktiv...

A. Möbius, Berlin
(moe_bius Mann)
Verfasst am: 25.5.2010 9:48

Nun denn

warten wir gespannt darauf, was dieser zwei Mal... mehr

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M. Gysin, Chonburi
(mamagy Mann)
Verfasst am: 25.5.2010 9:40

Holter di Polter

Poltergeist Giezendanner hat mal wieder deutliche... mehr

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R. Blaser, Aeschi
(Resalb Mann)
Verfasst am: 20.5.2010 2:34

Wesentliches und Unwesentliches

Also: Wenn die Jungs der Nationalbank mit dem... [1]  mehr

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