Schweiz
Roger de Weck: «Mit roten Zahlen hat man keine rosa Zukunft»
Der neue SRG-Generaldirektor Roger de Weck hat sich nach seiner Wahl vor den Medien in Bern präsentiert. Es gab eine kurze Erklärung des Verwaltungsrates zur Wahl de Wecks. Anschliessend bezog der neue Direktor selbst kurz Stellung.
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Roger de Weck präsentierte sich den Medien zweisprachig und wechselte zwischen Deutsch und Französisch hin und her. Sofort kam er auf die Wirtschaftslage zu sprechen. «Mit roten Zahlen kann man keine rosa Zukunft bestreiten.» Die Defizite müssten behoben werden. Er habe in diversen Bereichen – Medien, Wirtschaft, Fusion zwischen Unternehmen – Erfahrungen gesammelt und könne diese nun auf grösserer Ebene einbringen, so der 56-Jährige.
Auch Humor zeigte de Weck. Auf die Frage, ob er sich dafür einsetzen werde, dass auf mehreren Kanälen nicht mehr gleiche Sendungen laufen würden, antwortete der 56-Jährige, mit seinem Blick könnte er ja problemlos zwei Programme gleichzeitig schauen. Er wolle aber zur aktuellen Programmplanung keine Stellung nehmen - seine Amtszeit beginne erst 2011.
Keine politische Stellungnahme
Generell wollte der vierfache Familienvater nicht vorgreifen. Auch ob Sender oder Sendungen genauer unter die Lupe genommen werden müssten, werde er erst bei der Aufnahme seiner Tätigkeit genauer anschauen.
Die Journalisten befürchteten Kritik vor allem von rechts. De Weck sei Mitglied der Classe Helvetique, habe die Minarettinitiative bekämpft oder wolle einen EU-Beitritt. Hier sagte der neue Direktor, er sei bei keiner Partei Mitglied und sei Wechselwähler – und habe vor, dies auch so zu belassen.
Belassen will der neue SRG-Generaldirektor auch seine Medienpräsenz. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Armin Walpen ist Roger de Weck kein Unbekannter in der Medienlandschaft. Er wolle in den Medienhäusern präsent sein und seine Kontakte wahren, erklärte de Weck vor den Medien.
Wahl war geheim - und langwierig
Insgesamt hatten 21 Personen Interesse bekundet an dem Amt des SRG-Generaldirektors. Sechs davon kamen in die engere Auswahl, vier durften sich dem Nominationsausschuss präsentieren. Nur noch zwei wurden von diesem dem Verwaltungsrat vorgeschlagen. Dieser hat sich für die Wahl de Wecks entschieden.
Man habe sich Zeit gelassen, erklärte VR-Präsident Jean-Bernard Münch. «Wir wollten eine fundierte Auswahl treffen.» Es sollte nichts nach Aussen dringen, man habe zu Spekulationen auch keine Stellung genommen. Somit gibt es auch keine Informationen zum zweiten Kandidaten, der es bis in die Endrunde geschafft hatte.
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E. Blindenbacher, Entenhausen
)
(heinzbin
Verfasst am: 19.5.2010 8:31
Rote Flagge
Der weisse Pfeil in der roten Flagge zeigt in die... mehr
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C. Staub, Steffisburg
)
(castaub
Verfasst am: 19.5.2010 7:14
DE WECK ? JA DA GABS DOCH DEN …
…TJA, JETZ WISSEN WIR VERBINDLICH, WAS WIR VON... mehr
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F. Bieri, Felanitx
)
(Felanitxer
Verfasst am: 19.5.2010 0:50
Sternstunde
Ich habe die Kommentare unten noch nicht gelesen,... mehr
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