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Vulkanausbruch

1000 Flüge wegen neuer Aschewolke gestrichen

Sonntag, 16. Mai 2010, 12:43 Uhr, Aktualisiert 17.05.2010, 15:37 Uhr

Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjall hat in Europa zum Ausfall von rund 1000 Flügen geführt. Die Situation entspannte sich aber im Laufe des Montags.

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Vulkan schränkt Flugverkehr erneut ein

So konnten die Beschränkungen für die beiden grössten Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick nach mehreren Stunden aufgehoben werden. Auch die niederländischen Flughäfen Amsterdam-Schiphol und Rotterdam haben den Betrieb wieder aufgenommen.

Schiphol war von den Schliessungen am stärksten betroffen. Rund 500 Flüge mussten abgesagt werden, 60'000 Passagiere waren gestrandet, wie eine Flughafen-Sprecherin erklärte.

Für den weiteren Betrieb gelten aber noch Beschränkungen, wie dies auch in Nordirland und kleineren Flughäfen auf den schottischen Inseln der Fall ist. In Irland gelten die Beschränkungen vor allem noch für Donegal im Nordwesten.

Situation im europäischen Flugverkehr

Welche Flughäfen sind wegen der Aschewolke geschlossen? Unser Live-Ticker hält Sie über die aktuelle Situation in Europa auf dem Laufenden.

Wegen der neuen Aschewolke werden laut der europäischen Flugaufsicht Eurocontrol am Montag etwa 28‘000 Flüge stattfinden, 1000 weniger als geplant. Die Aschewolke, die am Sonntag und Montag zu den Schließungen geführt hatte, werde sich vermutlich im Laufe des Tages auflösen.

Am Flughafen Zürich waren die Auswirkungen gering. «Es fielen je 13 An- und Abflüge aus – alle im Verkehr mit Grossbritannien oder den Niederlanden», sage Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling auf Anfrage von «tagesschau.sf.tv». Auch die Verspätungen seien im normalen Rahmen.

Bild Mann sitzt auf leerem Gepäck-Förderband.
Auch der Flughafen im schottischen Edinburgh musste kurzzeitig geschlossen werden. reuters

Im April hatte der isländische Vulkan Eyjafjöll fast den gesamten europäischen Luftverkehr rund eine Woche lang lahmgelegt.

Die Schliessung von hunderten Flughäfen und die Streichung von mehr als 100'000 Flügen lösten damals ein beispielloses Chaos aus, mehr als acht Millionen Reisende sassen fest. Seither kommt es hin und wieder zu Teilsperrungen des Luftraums über Europa.

Abklingen der Eruptionen nicht in Sicht

Anwohner südlich und südöstlich des Gletschers hatten wie oft in den Vorwochen mit dem Niedergang von Asche zu kämpfen. «Derzeit gibt es keine Anzeichen, dass die Eruptionen beendet werden könnten», hiess es in der Mitteilung des Meteorologischen Instituts.

(agenturen/meip)

Kommentare aktiv...

B. Scheidegger, Bern
(Sanderston Frau)
Verfasst am: 18.5.2010 8:04

A. Schweiz

Warum nur sind so viele Leute der Exxel Mobil... mehr

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P. Jegerlehner, Ostermundigen
(bantiger Mann)
Verfasst am: 17.5.2010 18:50

Wenn man bedenkt, was der

isländische Vulkans Eyjafjall in Island selber... mehr

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U. Rothenbuehler, Bern
(Arcus5 Mann)
Verfasst am: 17.5.2010 10:10

Gratulation dem Vulkan

Es ist doch gar nicht schlecht, dass dieser... [1]  mehr

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