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Vulkanausbruch

Asche lässt 500 Flüge ausfallen - Swiss mit Verspätungen

Montag, 10. Mai 2010, 14:22 Uhr

Wegen der neuen Aschewolke aus Island ist es im Flugverkehr in Europa zu Einschränkungen gekommen. 500 Flüge wurden gestrichen. Die Swiss kann alle Flüge durchführen, die Passagiere müssen aber mit Verspätungen rechnen.

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Laut den Vorhersagen wird sich die Wolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla vom Atlantik Richtung Spanien bewegen, wodurch es vor allem über der iberischen Halbinsel wieder zu Behinderungen des Flugverkehrs kommen könnte. Am Montagmorgen waren alle europäischen Flughäfen wieder geöffnet.

Betrieb normalisiert sich

Die Europäische Flugsicherheitsorganisation Eurocontrol in Brüssel erwartete im Laufe des Tages rund 28'500 Flüge - das sind 500 weniger als an einem normalen Tag. Insgesamt habe es am Sonntag knapp 23'500 Flüge in Europa gegeben, das waren 1500 weniger als sonst, teilte Eurocontrol mit.

In der Schweiz hat sich die Lage normalisiert. Die Fluggesellschaft Swiss konnte am Montag wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen, wie Sprecher Jean-Claude Donzel sagte. Man habe keine Flüge annullieren müssen.

Piloten müssen informieren

Wie am Vortag komme es am Flughafen Zürich und Genf aber erneut zu Verspätungen von Nordatlantikflügen, teilte Donzel weiter mit. Der Flug Genf - New York etwa habe 6 Stunden Verspätung. Grund für diese Verspätungen ist laut Angaben von Ralph Staub von der Betriebskoordination des Flughafens Zürich, dass die Flieger wegen der Wolke eine nördlichere Route wählen müssen. Dadurch verlängere sich ihre Flugzeit.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) behält die Situation weiter im Auge. Dabei stehe man auch in engem Kontakt mit den Nachbarländern, sagte BAZL-Sprecher Anton Kohler. Laut Kohler gelten nach wie vor die Vorsichtsmassnahmen: So müssen Piloten Meldung erstatten, wenn sie verdächtige Beobachtungen gemacht oder durch eine Aschewolke geflogen sind.

(sda/fasc)

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P. Schneider, Ginetes
(lacsap Mann)
Verfasst am: 11.5.2010 12:10

Azoren sind auch Europa

Und somit ist die Aussage falsch, dass am Montag... mehr

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