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Vulkanausbruch

Vulkanasche verschont Schweiz knapp

Sonntag, 9. Mai 2010, 13:46 Uhr, Aktualisiert 10.05.2010, 12:29 Uhr

Die Vulkanasche des isländischen Eyjafjall ist knapp an der Schweiz vorbeigezogen: Während in Italien der Luftraum im Norden des Landes am Sonntagvormittag geschlossen werden musste, wurden hierzulande keine Massnahmen ergriffen. Eine Südwestströmung liess den dichtesten Teil der Asche an der Schweiz vorbeiziehen.

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Mit Ausnahme der Schweiz musste in Europa vielerorts der Luftraum gesperrt werden (Tagesschau, 09.05.10)

«Die Südwestströmung verläuft zurzeit von Portugal Richtung Osteuropa. Mit dieser Strömung zieht die Vulkanasche im Süden ganz knapp an uns vorbei, zumindest der dichteste Teil», sagte Peter Pöschl von «SF Meteo».

Die grösste Konzentration der Asche dürfte knapp südlich der Alpen vorbeilaufen, so dass die Schweiz nur am Rande vom Aschenproblem betroffen sei.

Schweizer Flugbetrieb kaum gestört

Auf den Betrieb am Flughafen Zürich hat die neue Aschewolke von Eyjafjalla kaum Auswirkungen gehabt. Es kam zu Verspätungen von Nordatlantikflügen. Annulliert werden mussten lediglich vier Flüge.

In Genf wurden bis am Sonntagmittag rund 20 Flüge gestrichen, sagte ein Flughafensprecher. Flüge kommend aus Porto, Budapest, Madrid und Lissabon wurden annulliert.

Wegen der Aschewolke ordnete das italienische Amt für Flugsicherheit ENAC am Samstagmorgen die Sperrung des norditalienischen Luftraums an. Mehr

Die Vulkanasche sei von Norden in Richtung Süden transportiert worden und dann in weitem Bogen über Marokko und Spanien Richtung Italien getrieben, so Peter Pöschl weiter.

Karte von Europa.

Von Island bis zu den Azoren

Die europäische Flugaufsicht Eurocontrol teilte mit, die Aschewolke erstrecke sich von Island bis zu den Azoren. Ein Ausläufer reichte in 6000 Metern Höhe von Südfrankreich zur Schweiz und Norditalien. Bis Sonntagabend sollen auch Süddeutschland, Österreich und Tschechien bedeckt sein.

(sf/bosy)

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G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 9.5.2010 17:41

DAS IST SCHöN,

damit hat die Schweiz keine Einbussen im... mehr

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