Wirtschaft
Swiss rutscht in die roten Zahlen
Die Fluggesellschaft Swiss schreibt zum ersten Mal seit 2005 rote Zahlen in einem Quartal: Von Januar bis Ende März 2010 betrug der operative Verlust 10 Mio. Franken, nach einem Betriebsgewinn von 63 Mio. Franken ein Jahr zuvor.
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Der Ertrag sank im ersten Quartal nur leicht um 0,5 Prozent auf 1,075 Mrd. Franken.
Die Lufthansa-Tochter macht dafür den starken Franken, erneut stark gestiegene Treibstoffpreise sowie die tiefen Durchschnittserträge verantwortlich. Bereits die deutsche Muttergesellschaft hatte am Dienstag einen operativen Verlust von 330 Mio. Euro bekanntgegeben.
Aschewolke wird nächstes Quartal belasten
Der Geschäftsverlauf habe sich während des Quartals verbessert. Swiss-Chef Harry Hohmeister erwartet gemäss Communiqué eine «schrittweise Erholung im Verlauf des Jahres». Eine schnelle, nachhaltige Erholung der Durchschnittserträge mit einer Rückkehr auf das Niveau der Jahre 2007 und 2008 sei allerdings nicht in Sicht.
Die Aschewolke des isländischen Vulkans lähmte erst im April den europäischen Flugverkehr. Swiss rechnet nach früheren Angaben mit Kosten in Höhe eines mittleren, zweistelligen Millionenbetrags.
(sda/sprm/weis)
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