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Grübel: «Gutes UBS-Ergebnis ist nachhaltig»

Dienstag, 4. Mai 2010, 7:01 Uhr, Aktualisiert 12:12 Uhr

Die Schweizer Grossbank UBS verdient mit dem einstigen Sorgenkind Investmentbank wieder deutlich mehr Geld. Für UBS-Konzernchef Oswald Grübel ist das Ergebnis nachhaltig, wie er im Interview mit der «Tagesschau» sagt. Angesichts der negativen Publizität der UBS sei es aber verständlich, dass weiterhin Kunden ihr Geld von der Grossbank abziehen.

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Die UBS ist auf gutem Weg (Tagesschau, 04.05.10)

«Die Zahlen sind ein erstes Anzeichen, dass wir nun zurückkehren zur normalen Profitabilität», erklärt Oswald Grübel gegenüber der «Tagesschau».

Grübel zeigt sich zufrieden: «Wir haben das Ergebnis ohne eine Erhöhung des Risikos erzielt». Über die Hälfte der Erträge seien Einkommen von Kommissionen und vom Handel, also nicht spekulativ, so Grübel.

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Die Quartals-Ergebnisse der UBS Quelle: UBS AG

Im ersten Quartal steigerte die Bank ihren Reingewinn gegenüber dem Vorquartal um 83 Prozent auf 2,20 Milliarden Franken. Es war das zweite Quartal in Folge mit schwarzen Zahlen seit der Finanzkrise. Die Bank ist damit nach den Worten von Konzernchef Oswald Grübel wieder zurück im Geschäft.

Es gelang der UBS sogar, den Branchennachbar Credit Suisse leicht zu übertreffen, der in den ersten drei Monaten dieses Jahres 2,1 Milliarden Franken Gewinn erwirtschaftet hatte.

Investmentbanking als Gewinntreiber

Bei der UBS wurde der Handel mit Anleihen und Währungen wieder zu einem wichtigen Gewinntreiber. Vom Vorsteuergewinn von 2,81 Milliarden Franken kamen 1,19 Milliarden von der Investmentbank, die den Konzern in der Finanzkrise fast in den Abgrund gerissen hätte und staatliche Hilfe notwendig gemacht hatte.

Im Vorquartal war die Investmentbank auf einen Vorsteuergewinn von 297 Millionen Franken gekommen. Das Vermögensverwaltungsgeschäft der UBS setzte die Erholung fort und der Vorsteuergewinn des Bereichs Wealth Management & Swiss Bank stieg gegenüber dem Vorquartal um fünf Prozent auf 1,16 Milliarden Franken.

Geldabfluss dauert an

Die Kunden-Abwanderung ist allerdings noch nicht gestoppt. Wie die Bank bereits Mitte April bekannt gegeben hatte, betrug der Netto-Neugeldabfluss noch 18 Milliarden Franken, aber eben doch nur noch ein Drittel dessen, was im Schlussquartal des letzten Jahres abgeflossen war.

Die Bank mochte aber bei den Kundengeldern noch keine Entwarnung geben. Die UBS liess verlauten, auf kurze Sicht dürften sich die Nettoabflüsse auf einem relativ moderaten Niveau bewegen. Die verwalteten Vermögen dürften insgesamt stabil bleiben.

UBS-Zahlen im Quartalsvergleich

Angaben in Milliarden Franken

1. Quartal 10 4. Quartal 09 1. Quartal 09
Verwaltete Vermögen 2'267 2'233 2'182
Netto-Neugeldabfluss -18,0 -56,2 -14,9
Investment Bank:
-Nettoertrag 3'889 2'097 -661
-Geschäftsaufwand 1'347 1'217 1'444

Positive Aussichten

Bei günstigen Marktbedingungen rechne die UBS mit einer allmählichen Steigerung der Ergebnisse im Wealth Management und Asset Management. Die Grossbank erwartet für das zweite Quartal ein etwa gleiches Umfeld für den Wertpapierhandel wie im ersten Quartal.

Die Erholung der Finanzmärkte werde voraussichtlich anhalten. Die UBS-Aktie hat dieses Jahr gut fünf Prozent dazugewonnen, während der europäische Bankenindex rund 2,5 Prozent verloren hat.

(sf/reuters/schj)

Kommentare aktiv...

B. marti, oftringen
(marbea Mann)
Verfasst am: 5.5.2010 6:56

volkswirtschaftliche nullrunde

in einer nullrunde konstruiert man gewinne für... mehr

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H. Meier, zuerich
(sonnesonne Mann)
Verfasst am: 5.5.2010 2:02

die UBS auf dem weg nach oben,auf kosten anderer

ja man ist dran das casino ubs zu sanieren 12500... mehr

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G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 4.5.2010 17:48

Ich denke,

S.Santana hat recht. Würde sich die UBS auch... mehr

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