Schweiz
Weniger Scharmützel in Zürich - ein Schwerverletzter
In Zürich sind die Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Randalierern glimpflicher verlaufen als in früheren Jahren. Rund 50 Vermummte warfen Steine. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Wie die «Tagesschau» berichtete, kam es gegen Abend noch vereinzelt zu Scharmützeln. Die Polizei nahm über 100 Personen fest. Ein Jugendlicher wurde jedoch schwer verletzt.
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Der 17-Jährige hatte einen etwa faustgrossen Stein an den Kopf bekommen, so die Polizei. Wer den Stein geworfen hatte ist unklar. Ebenfalls nicht geklärt ist, ob der Junge selbst an den Krawallen beteiligt gewesen war, oder nur Passant oder Gaffer. Er wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Spital gebracht.
Das Grossaufgebot der Polizei konnte die Auseinandersetzungen auf das Langstrassenquartier beschränken und eine Ausweitung in andere Teile der Stadt verhindern. An den Scharmützeln, die am Nachmittag begannen, waren nur einige Dutzend Randalierer beteiligt.
In der Langstrasse bildete sich eine Front zwischen Polizei und Demonstranten. Chaoten warfen Flaschen und Steine. Die Polizei setzte Tränengas ein, worauf die Chaoten jeweils in Seitengassen flüchteten.
Weniger Randale als in früheren Jahren
Anders als in früheren Jahren kam es nicht zu einer eigentlichen «Schlacht» zwischen einer grossen Gruppe Autonomer und der Polizei. Es waren immer nur ein paar Dutzend Randalierer, die Steine warfen und hin und wieder einen Container anzünden.
Sofort war jeweils eine Übermacht Polizisten mit Tränengas, Gummischrot und Wasserwerfern da und erstickte die Aktionen im Keim. Bis zum frühen Abend blieben die Sachschäden vergleichsweise gering, und niemand wurde verletzt.
Auf dem Kanzleiareal - dem Pausenplatz eines ehemaligen Schulhauses im Kreis 4 hatten sich am frühen Nachmittag rund 250 Demonstranten versammelt. Wer immer aus dem Areal hinaus wollte, wurde von mehreren Polizisten gestoppt. Es kam zu diversen Handgemengen. Die Polizei nahm auf dem benachbarten Helvetiaplatz systematisch Personenkontrollen vor.
Friedlicher Umzug
Zuvor am Morgen waren gegen 8000 Personen trotz nasskaltem Wetter im friedlichen Fest-Umzug mitmarschiert. Viele Familien mit Kindern waren dabei und auch zahlreiche Kulturgruppen aus verschiedenen Ländern. Farbe brachten nicht nur die vielen Transparente, sondern auch die aufgespannten Regenschirme.
Die Kundgebung stand unter dem Gewerkschaftsmotto «Arbeit, Lohn und Rente statt Profit und Gier». Ein anderes, sehr umstrittenes Motto hatte das 1.-Mai-Komitee gesetzt: «Moneypulation - verlieren wir die Beherrschung». Zumindest im offiziellen Teil des Tages verlor niemand die Beherrschung.
(sda/sf/weis/hesa/frua/fasc)
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S. Santana, Monte Carlo (Monaco)
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(4042
Verfasst am: 2.5.2010 15:22
Unter den festgenommenen ...
Chaoten befanden sich gemäss Polizeibericht auch... mehr
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K. Gsell, Geroldswil
)
(KG
Verfasst am: 2.5.2010 13:14
Interessant
Kaum ist Polizeivorsteherin Maurer weg, hat die... mehr
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K. Wirz, Wilchingen
)
(Waastl12
Verfasst am: 2.5.2010 10:41
Tag der Arbeit
Warum nehmen wir künftig den Tag der Arbeit... mehr
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