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Vulkanausbruch

BAZL reduziert Meldepflicht wegen Aschewolke

Montag, 26. April 2010, 16:25 Uhr

Die Lage im Luftverkehr entspannt sich weiter. Die Asche, die sich noch in der Luft befindet, hat offenbar keine Schäden an Flugzeugen angerichtet. Dies haben die Meldungen der Fluggesellschaften ergeben. Aufgrund dieser Entwicklung lockerte die Schweizer Behörde ihre Vorschriften.

Bild Ein Flugzeug der Swiss in der Luft.
Entspannung in der Luft: Sämtliche Rückmeldungen der Piloten haben keinerlei Hinweise auf Beeinträchtigungen an den Flugzeugen ergeben. reuters

Über dem grössten Teil von Europa hat sich die Aschewolke mittlerweile ohnehin verzogen. Sie werde derzeit nur noch in der Region rund um Island beobachtet, schreibt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in einer Mitteilung.

Behörden bleiben wachsam

Ab sofort müssen Piloten nur noch Meldung machen, wenn sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder durch eine Aschewolke geflogen sind. Seit der Aufhebung der Luftraumsperre am letzten Dienstag mussten die Schweizer Fluggesellschaften über alle Flüge rapportieren.

Das BAZL werde die Lage aber weiterhin beobachten. Nach dem Ausbruch des Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher in Island war der Luftraum über weiten Teilen Europas Mitte April geschlossen worden. Allein die Fluggesellschaft Swiss musste 1885 Flüge streichen.

(sf/sda/bers)

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