Vulkanausbruch
Vulkan-Desaster: Unternehmen prüfen Kurzarbeits-Entschädigung
Die Flugausfälle wegen der Aschewolke haben für viele Schweizer Unternehmen schwerwiegende finanzielle Folgen. Nachdem Verkehrsminister Moritz Leuenberger staatliche Hilfe klar abgelehnt hat, stehen nun andere Begehren im Raum. Die Rede ist von einer Kurzarbeits-Entschädigung. Eine Möglichkeit, die gar nicht so aus der Luft gegriffen scheint.
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Für die Swiss ist der Schaden so gross, dass sie politische und rechtliche Schritte für eine Entschädigung prüft, wie Swiss-Chef Harry Hohmeister gegenüber der «Tagesschau» sagte. Dennoch sei klar, dass die Swiss keine Staatshilfe beantragen werde.
Grossteil der Kosten beim Personal
«Staatshilfe kann man dann beantragen, wenn einem betriebswirtschaftlich nichts mehr einfällt. Wenn die Eigenkapitalquote aufgezehrt ist oder keine Liquidität hat. In der Situation ist weder die Firma Swiss noch unsere Muttergesellschaft.»
Eine Lösung würde da die Kurzarbeits-Entschädigung liefern, da viele Mitarbeiter während der Luftraumsperre nicht arbeiten konnten und auf Abruf standen. Laut Hohmeister ist ein Grossteil der Kosten beim Personal entstanden.
Kurzarbeits-Entschädigung nicht abwegig
Beim Amt für Wirtschaft und Arbeit in Zürich sieht man gute Chancen für solche Begehren. Der stellvertretende Amtschef Alwin Hösli sagt gegenüber der «Tagesschau»: «Es gibt einen Spezialfall der Kurzarbeitsentschädigung im Falle von behördlichen Anordnungen und eine solche lag hier vor: Indem das Bundesamt für Zivilluftfahrt ein Flugverbot aussprach.»
Die mliegenden Länder hätten dasselbe gemacht. «Die Flieger blieben am Boden. Damit hatten viele Leute keine Arbeit an diesen Tagen», sagte Hösli weiter.
Die Flughafen Zürich AG und andere betroffene Firmen wie Gate Gourmet wollen Kurzarbeits-Entschädigungen beantragen. «Wir sammeln derzeit die ausgefallenen Arbeitsstunden», sagt Marc Ruch, Sprecher des Flughafens Zürich. Die Flughafen Zürich AG beziffert ihren Ertragsausfall auf 7 bis 8 Millionen Franken.
(sf/hues)
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J. Lorber, Zürich
)
(JeffLorber
Verfasst am: 24.4.2010 10:25
Vulkan-Desaster?
Wo leben wir eigentlich? Planen die... mehr
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M. Steiner, Winterthur
)
(Mikey
Verfasst am: 23.4.2010 20:15
Juhuuu...
...wieder eine Gelegenheit, den Statt zu melken,... mehr
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