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Vulkanausbruch

Leuenberger: Keine Gnade für Airlines

Donnerstag, 22. April 2010, 15:30 Uhr

UVEK-Vorsteher Moritz Leuenberger will keine Finanzhilfen für die gebeutelten Airlines entrichten. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Staat der Swiss hilft», sagt Leuenberger im Interview mit der «Tagesschau». Die aktuelle Situation sei nicht mit dem Swissair-Grounding von 2001 zu vergleichen.

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Leuenberger nimmt Stellung zur IATA-Forderung.

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«Die Situation für die Swiss ist katastrophal und es sind viele Millionen Franken verloren gegangen», so Leuenberger gegenüber der «Tagesschau». Trotzdem könne der Staat nun nicht einfach eingreifen.

«Luftfahrt wird wieder funktionieren»

Die heutige Situation im Luftverkehr sei nicht mit dem Swissair-Grounding von 2001 zu vergleichen. «Beim Grounding wären zahlreiche andere Wirtschaftszweige auch Konkurs gegangen.» Dies sei nun wegen der Vulkan-Aschewolke nicht der Fall. Die Luftfahrt werde jetzt wieder funktionieren.

Ausserdem schädigten Naturkatastrophen auch andere Betriebe. Diese müssten dies auch selber tragen. «Da kann nicht jedes Mal der Staat und die Steuerzahler kommen und aushelfen.»

Leser von «tagesschau.sf.tv» unterstützen Leuenberger

Auch die Leser von «tagesschau.sf.tv» haben sich in einer Umfrage klar gegen staatliche Finanzhilfe für von Flugausfällen betroffene Airlines ausgesprochen. Von 2644 Usern, die bei der nicht repräsentativen Umfrage auf «tagesschau.sf.tv» abstimmten, unterstützen lediglich 12 % die Forderung der IATA.

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sf

IATA fordert Finanzspritzen

Der Internationale Luftfahrtverband (IATA) beziffert die Kosten wegen der Vulkan-Aschewolke für die Fluggesellschaften auf bislang mehr als 1,7 Milliarden Dollar. Der Verband forderte gestern von den europäischen Staaten Finanzhilfen für die gebeutelten Airlines.

Auch der CEO der Swiss, Harry Hohmeister, sagte gegenüber der «Rundschau»: «Ich hoffe, dass die Politik, aber auch die Gesellschaft Verständnis dafür hat, dass die Aviatik hier das Risiko nicht alleine tragen kann. Wir kommen aus einer Finanzkrise, die auch den Luftverkehr sehr hart getroffen hat, und können eine solche Naturkrise, wie sie jetzt durch den Vulkanausbruch ausgelöst wurde, nicht einfach so wegstecken.»

(sf/widb)

Kommentare aktiv...

P. Badrutt, Filisur
(filisurer Mann)
Verfasst am: 16.5.2010 14:11

SWISS ist eine Deutsche Gesellschaft...

Warum sollten wir denn die Deutschen noch... mehr

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S. Santana, Monte Carlo (Monaco)
(4042 Frau)
Verfasst am: 3.5.2010 12:13

Hier versucht Deutschland ...

wieder einmal an Geld zu kommen. Ich habe zwar... mehr

Zustimmen — 47 Leser sind auch dieser Meinung.
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M. Karasu, Zürich
(Murat.Karasu Mann)
Verfasst am: 26.4.2010 15:34

Zeitungen lesen würde auch nicht schaden

Die Swiss hat nicht mal einen Antrag gestellt... mehr

Zustimmen — 8 Leser sind auch dieser Meinung.
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