Schweiz
Das Geschäft mit Kirchenaustritten
Für 99 Franken bietet ein Geschäftsmann aus Sursee (LU) im Internet einen «schnellen und unkomplizierten» Kirchenaustritt an. Die katholische Kirche von Sursee bezeichnet den Dienst als höchst fragwürdig und bezeichnet den Anbieter als Abzocker, wie die «Surseer Woche» in ihrer heutigen Ausgabe schreibt.
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Der 27-jährige Stefan Amrein aus Sursee, der sich selber als «konfessionsfrei» bezeichnet, wirbt im Internet um Gläubige, die willig sind, den Kirchenaustritt zu geben.
Für 99 Franken wickelt er das Geschäft ab – verspricht weder Rückfragen durch die Kirche noch administrativen Aufwand. Wie er gegenüber «Schweiz aktuell» sagt, haben sich seit Anfang Jahr bereits über 300 Personen bei ihm gemeldet und von diesem Angebot Gebrauch gemacht.
Die katholische Kirche von Sursee ist wenig erfreut über den Service. Im Pfarreiblatt wird der Anbieter als Abzocker kritisiert. Der Dienst sei höchst fragwürdig, da ein Austritt aus der Landeskirche in der Regel völlig unbürokratisch und gratis erfolge. Ein Austritt aus der Kirche sei rechtsgültig, wenn man der Kirchgemeindeleitung seinen Entscheid schriftlich mitteile.
(sf/horm)
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H. Meier, zuerich
)
(sonnesonne
Verfasst am: 24.4.2010 3:55
gute Idee
Eine gute Idee,solange Sie jemand benutzt.... mehr
Zustimmen — 2 Leser sind auch dieser Meinung.
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J. Denzler, Zürich
)
(JakobDenzler
Verfasst am: 23.4.2010 11:49
Der Skandal ist, dass man überhaupt
mit einem Schreiben austreten muss wenn man gar... [2] mehr
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P. Reinmann, Gerlafingen
)
(pareinmann
Verfasst am: 23.4.2010 10:12
Do it yourself....
Aus der Bequemlichkeit der Menschen lässt sich... mehr
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