Vulkanausbruch
Humor im Schatten des Vulkans
In Island sprühen nicht nur die Vulkane, insbesondere die Menschen sprühen, aber nicht Asche oder Lava, sondern vor Humor. Dies konnte SF-Korrespondent Arthur Honegger hautnah miterleben:
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- 16.04.10: Ticker: Situation Flugverkehr in Europa und der Schweiz
- 20.04.10: Eyjafjall bleibt unberechenbar - Angst vor Nachbarvulkan Katla
- 20.04.10: Vulkan bringt nebst Asche auch rechtliche Probleme
- 20.04.10: Das Leben mit dem Vulkan
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Eins habe ich bei unserem Besuch auf der Insel mitten im Atlantik gelernt: Den Isländer bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Schon gar nicht ein Vulkanausbruch.
«Die Nato rufen bringt jedenfalls nicht viel»
In einem Land, das über dreissig aktive Vulkane hat, wäre es wohl eher ein Ereignis, wenn in einem Jahr mal kein einziger davon ausbrechen würde. Während der Eyjafjalljökull in ganz Europa für rote Köpfe sorgt, bleiben die Isländer cool.
Jeder hier weiss, dass sich die Natur nicht an den Fahrplan der Menschen hält, geschweige den an denjenigen der Airlines, und das finden die Isländer auch ganz okay so. Ein Pferdezüchter hier formuliert es so: «Was sollen wir schon machen? Die Nato rufen bringt jedenfalls nicht viel.»
Wie die Menschen haben auch die Tiere gelernt, mit den Vulkanen zu leben. Schwäne schwimmen seelenruhig in den kleinen Seen, die vom Ausbruch aufgeschüttet wurden. Die typischen kleinen Isländer-Pferde suchen sich ihr Gras jetzt halt dort, wo die Asche es nicht hin geschafft hat. Und die Vögel, die fliegen einfach um die Rauchsäule herum.
Eyjafjall.., was?
Immer wieder treffen wir auch Einheimische, die über die Aufregung der Europäer ein wenig schmunzeln müssen: Unseren Satellitentechniker zum Beispiel, der bei der Übertragung der Bilder des Vulkans Katla, der als nächster ausbrechen könnte, einen verschmitzten Blick aufsetzt und «Bum!» sagt. Man muss ihn einfach lieben, den nordischen Humor.
Für Heiterkeit sorgen auch die hilflosen Versuche der vielen Ausländer, den Namen des Vulkans korrekt auszusprechen - der Eyjafjalljökull ist sozusagen das «Chuchichäschtli» der Isländer.
Tja, Humor neben dem Vulkan - das geht wohl nur auf einer Insel wo sich die Menschen jederzeit bewusst sind, dass Ihres Land Stein für Stein aus eben solchen Vulkanen entstanden ist.
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G. Bossert, Safenwil
)
(GaBo
Verfasst am: 21.4.2010 21:43
Lebt man dicht in der Gefahr einer
bewegt lebendigen Natur, dann lernt man sie auch... mehr
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M. Hemmerle, Vaduz
)
(marcoh
Verfasst am: 21.4.2010 20:09
Vorbilder
Diese Leute sollten ein Vorbild sein. Wir müssen... mehr
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