International
Massive Kritik an Mega-Kraftwerk im Amazonas-Gebiet
Trotz massiver Proteste hat Brasiliens Regierung den Bau des weltweit drittgrössten Wasserkraftwerkes auf den Weg gebracht. Für das Staubecken sollen mehr als 500 Quadratkilometer Fläche überflutet und vermutlich über 20'000 Menschen umgesiedelt werden.
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Die Konzession für das Milliarden-Projekt im Amazonas-Gebiet wurde an das Konsortium «Norte Energia» vergeben, dem insgesamt acht Unternehmen angehören, wie die Nationale Elektrizitätsbehörde (Aneel) mitteilte.
12 Mrd. Franken Kosten
Die Entscheidung wurde bis zuletzt durch mehrere einstweilige Verfügungen verzögert, die aber vom Regionalen Bundesgericht kassiert wurden. Das umgerechnet etwa 12 Milliarden Franken teure Kraftwerk Belo Monte soll am Xingu-Fluss im Bundesstaat Pará entstehen und 2015 nach dem Bau einer ersten Etappe in Betrieb gehen.
Es wäre mit einer Leistungskapazität von über 11'000 Megawatt das drittgrösste Wasserkraftwerk der Welt, nach dem Drei-Schluchten-Staudamm in China und dem binationalen Itaipú-Werk an der Grenze Brasiliens zu Paraguay.
Prominente Unterstützung
Die Regierung hält das Wasserkraftwerk zur Sicherung der Energieversorgung für notwendig. Die am und vom Xingu-Fluss lebenden Indios, die katholische Kirche, Menschenrechtler und Umweltschützer laufen dagegen Sturm gegen das Projekt. Sie befürchten unkalkulierbare Auswirkungen auf die Umwelt und sehen die Lebensgrundlagen der Indios massiv bedroht.
Vorige Woche hatten auch Star-Regisseur James Cameron («Avatar») sowie Hollywood-Star Sigourney Weaver an den Protesten teilgenommen. Weaver spielt in Camerons «Avatar» mit, in dem es ebenfalls um die Zerstörung eines Naturparadieses und der Vertreibung dessen Bewohner geht.
(sda/kokb)
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M. Bracher, Bern
)
(meistertrainer
Verfasst am: 21.4.2010 10:27
Genial
Zuerst wird Öko Strom gefordert, aber dann, wenn... mehr
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E. Cook, Zürich
)
(mdj.cook
Verfasst am: 21.4.2010 9:35
Staun... ! Staun... !
Wer bitte errechnet mir, wieviel Strom weltweit,... mehr
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E. Hummel, Glarus
)
(Garteneden
Verfasst am: 21.4.2010 8:31
Wachstum
Es gibt immer mehr Menschen, da protestiert... [1] mehr
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