International
China trauert um die Opfer des Erdbebens
Mit einem Tag der Staatstrauer hat China der mehr als 2000 Todesopfer des Erdbebens gedacht, das vor einer Woche die Provinz Qinghai im tibetischen Hochland erschütterte. In der schwer betroffenen Provinz Qinghai kam das öffentliche Leben um 10 Uhr Ortszeit für einen dreiminütigen Moment des Schweigens zum Stillstand.
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Sirenen heulten und Autos hupten. Landesweit wurden alle Aktivitäten in Unterhaltungsstätten ausgesetzt. Flaggen wehten auf halbmast. Zeitungen kamen mit schwarzweissen Titelseiten und Trauerrändern heraus.
In Xining, der Hauptstadt der Provinz Qinghai, versammelten sich Zehntausende zu einer Trauerfeier. In Peking gedachte der chinesische Präsident Hu Jintao auf dem Platz des Himmlischen Friedens der Opfer.
Eine grosse Wohltätigkeitsveranstaltung im Staatsfernsehen am Vorabend brachte Spenden in Höhe von umgerechnet 239 Mrd. Euro, für die Erdbebenopfer ein, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Die Gelder sollen über das Verwaltungsministerium und das chinesische Rote Kreuz dem Erdbebengebiet zugutekommen. Bisher sind 34'000 Zelte, 77'000 Decken und 55'000 wattierte Mäntel für die Obdachlosen eingetroffen.
Bislang 2064 Leichen geborgen
Schnee und Regenfälle erschwerten derweil das Schicksal der Obdachlosen und behinderten den Verkehr der Lastwagen mit Hilfsgütern ins weit abgelegene Erdbebengebiet im Süden von Qinghai an der Grenze zur Autonomen Region Tibet. Auch die Flüge mit Hilfslieferungen wurden durch das schlechte Wetter beeinträchtigt.
Bislang wurden 2064 Leichen geborgen. Mehr als 12'000 Menschen wurden bei dem Beben am Mittwoch vergangener Woche verletzt.
(sda/apn/weis)
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D. Wohret, saas almagell
)
(d.wohret
Verfasst am: 21.4.2010 18:45
Widerlich
wie die chinesische Führung Elend und Not der... [1] mehr
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