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Toyota ruft über 30'000 Geländewagen zurück

Dienstag, 20. April 2010, 11:58 Uhr

Eine Woche nach dem Bekanntwerden von Sicherheitsmängeln an Geländewagen ruft Toyota 34'000 Fahrzeuge weltweit in die Werkstätten zurück. Toyota will das elektronische Stabilitätsprogramm aktualisieren, um das Risiko zu verringern, dass die Fahrzeuge in Extremsituationen ausbrechen.

Bild Frontasnischt eines schwarzen Land Cruiser Prado.
Den «Elchtest» dürfte der Land Cruiser Prado wohl nur mit Mühe bestehen. keystone

Bei einem Ausweichmanöver oder in Kurven bei hoher Geschwindigkeit könnten der Lexus GX 460 sowie der Land Cruiser Prado seitlich wegschlittern, teilte der japanische Autohersteller mit. Ursache sei das elektronische Stabilitätsprogramm (VSC), das abgeändert werden soll.

Über 170 Fahrzeuge aus der Schweiz betroffen

In der Schweiz und Europa ist der GX 460 nicht erhältlich. Toyota will im Rahmen der Servicekampagne jedoch auch die neueste Generation des Land Cruiser, der Prado 150, überprüfen, der dieselbe Plattform aufweise. Davon betroffen seien in der Schweiz maximal 176 Autos, teilte Toyota mit.

Vom Lexus GX 460 werden rund 13'000 in die Werkstätten gerufen, die meisten davon in den USA (rund 9400). Vom Land Cruiser sind 21'000 Fahrzeuge betroffen, aber nur solche, bei denen das Steuer links angebracht ist. Damit sind insgesamt wesentlich mehr Fahrzeuge betroffen, als bisher bekannt.

Ein einflussreiches US-Magazin hatte die Frage nach der Sicherheit des Lexus Geländewagens aufgeworfen. Toyota bestätigte die unsichere Strassenlage in Extremsituationen nach eigenen Tests.

Strafzahlung an US-Behörden

Toyota hatte wegen technischer Mängel in den vergangenen Monaten weltweit fast 9 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen, darunter mehr als 6 Millionen in den USA und 1,8 Millionen in Europa.

Am Montag hatte der Autobauer eine Strafzahlung von 16,4 Mio. Dollar an die US-Regierung akzeptiert. Der Konzern wollte die Zahlung nach eigenen Angaben aber nicht als Eingeständnis verstanden wissen, dass er - wie von den US-Behörden behauptet - Probleme an den Gaspedalen über Monate hinweg vorsätzlich verschleiert habe.

(sda/ap/bers)

Kommentare aktiv...

J. Fricker

Verfasst am: 20.4.2010 17:05

Toyota ist nicht gleich Toyota

Habe einen Suzuki made in Europe, d.h. in... mehr

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W. Hilber, Romanshorn
(Walaby Mann)
Verfasst am: 20.4.2010 16:39

Schade um Toyota...

...galt diese japanische Automarke für mich... mehr

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