Vulkanausbruch
Flugzonen über Europa: Schwierigere Koordination für Lotsen
Die europäische Luftraumbehörde hat den Luftraum in drei Zonen unterteilt. Der Luftraum wird nur dort gesperrt, wo die hohe Aschekonzentration ein Risiko darstellt. Das Flugsicherungs-Unternehmen Skyguide hat nun ein Zentrum eingerichtet, wo alle Daten rund um die Aschewolke gesammelt werden.
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In diesem Raster ist die Schweiz zur Zeit in die Blaue Zone eingeteilt. Diese Zonen verschieben sich aber je nach Wind- und Wetterverhältnissen. In dem Zentrum in Dübendorf (ZH) werden alle Informationen über Schäden oder andere Phänomene rund um die Aschewolke gesammelt und analysiert.
Die Fluglotsen bei Skyguide müssen rapportieren, wenn ein Pilot auf die Aschewolke treffen sollte. Der Pilot muss nach der Landung einen umfassenden Rapport abgeben. Bisher hat Skyguide 19 solche Reports ausgewertet. Kein Pilot hat aber etwas von der Aschewolke bemerkt und auch keine Schäden am Flugzeug festgestellt.
Urs Ryf, Leiter Operationen bei Skyguide, sagt gegenüber der «Tagesschau»: «Unterschiedlich zur normalen Situation ist die Tatsache, dass in den angrenzenden Staaten im Moment verschiedene Verordnungen mit unterschiedlichen Regelungen in Kraft sind.»
Dies führe dazu, dass der Koordinationsbedarf, d.h. die Absprachen zwischen einheimischen und ausländischen Fluglotsen etwas höher sei. Dies führe zu einer erhöhten Komplexität in der Arbeit.
Diese erhöhte Komplexität für die Fluglotsen ist laut Urs Ryf vergleichbar mit einem Sommertag, wenn es starke Gewitterwolken gibt. Auch dann kann die normale Flugbahn nicht geflogen werden und die Fluglotsen müssen sich zusätzlich absprechen.
(sf)
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