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Europäischer Luftraum zu 75 Prozent geöffnet

Montag, 19. April 2010, 12:15 Uhr, Aktualisiert 20.04.2010, 19:22 Uhr

Am Dienstagmorgen ist das erste Flugzeug von Zürich aus nach Sharm-el-Sheikh in gestartet. Derzeit sind rund 75 Prozent des europäischen Luftraums wieder für die Airlines freigegeben. Es dürfte voraussichtlich aber noch einige Tage dauern, bis der reguläre Flugplan wieder eingehalten werden kann.

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Einschätzungen von Jonas Projer, SF Reporter, Kloten und Sonja Zöchling, Sprecherin Flughafen Zürich.

Doch müssen weiterhin zahlreiche Flüge abgesagt werden, wie Marc Rauch, Mediensprecher des Flughafens Zürich, sagte. Im Verlauf des Tages fanden sich wieder mehr Personen auf dem Flughafen ein als in den vergangenen Tagen.

Bild Hinweistafel auf dem Flughafen Zürich mit «Go to Gate»
Langsam ändern sich die Anzeigen auf dem Flughafen Kloten von «Cancelled» auf «Go to Gate» sf

Nur Flugreisende mit einem bestätigten Ticket sollten zum Flughafen kommen, empfiehlt Rauch. Informationen erhalten die Passagiere bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft. Beim ersten gestarteten Jet handelt es sich um eine Maschine der Belair nach Sharm-el-Sheikh. An Bord befanden sich 119 Passagiere.

Auch der Betrieb auf den Flughäfen Genf und Basel wurde aufgenommen.

Auswertung von Testflügen

Zuvor wurde die Luftraumsperre ab 8 Uhr über der Schweiz aufgehoben. Der Entscheid fiel nach der Auswertung von vier Testflügen. «Die Dichte der Aschewolke hat keine schädigenden Auswirkungen mehr auf die Flugzeuge», sagte BAZL-Sprecher Daniel Göring.

Die Flugpassagiere sind glücklich, dass es nun endlich los geht.

Die Aschewolke liege zwar vorerst immer noch über der Schweiz, ihre Konzentration habe jedoch beträchtlich abgenommen, erklärte Göring. Das BAZL stützte sich bei dem Entscheid auf die Ergebnisse von Testflügen der Swiss und der Luftwaffe sowie auf wissenschaftliche Messflüge, die den Inhalt der Aschewolkeschicht analysierten.

Unter Beobachtung

Das BAZL behält die Entwicklungen über dem Schweizer Himmel aber weiter im Auge: So müssen die Airlines über durchgeführte Flüge Bericht erstatten. So solle die Datenbasis erweitert werden, begründet das BAZL die Massnahme.

Die Luftwaffe wird zudem weitere Testflüge durchführen, wie es hiess. Falls die Aschewolke doch Schäden an den Flugzeugen bewirke, müsse der Luftverkehr allenfalls wieder eingeschränkt werden.

Kein regulärer Betrieb in Deutschland und Österreich

In Deutschland hat die Flugsicherung das landesweite Flugverbot für fast alle Flughäfen bis 2 Uhr am Mittwochmorgen verlängert. Lediglich die Flughäfen Hamburg und Bremen bleilben für den regulären Luftverkehr offen. Für alle anderen Flughäfen gilt weiterhin, dass Flüge nach Sichtflugregeln möglich sind, Flüge nach Instrumentenflugregeln bleiben verboten.

Nach der Öffnung des österreichischen Luftraumes hat Austrian Airlines den Flugverkehr wieder aufgenommen. Von einem regulären Betrieb sei man aber weit entfernt, sagt ein Sprecher. «Wir fliegen teilweise nach Süden, teilweise nach Osten.»

Aschewolke hat sich gesenkt

In Island hat sich die Aschewolke sich von ursprünglich etwa elf auf ungefähr zwei Kilometer Höhe abgesenkt, sagte ein Mitarbeiter der schwedischen Wetterbehörde am Montag. «Starke Nordwinde tragen die Asche nach Süden. Wir haben einige starke Erschütterungen in Island verzeichnet, also muss sich an der Oberfläche des Vulkans etwas verändert haben. Womöglich tritt etwas Lava aus.»

Der Vulkan kommt nicht zur Ruhe (TS News Update vom 19.4.)

Wolke ist gefährlich

Die Aschewolke über Europa enthält tatsächlich die für Flugzeuge gefährlichen Vulkanaerosole. Das haben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich durch Messungen bestätigt. Wie die Universität mitteilte, hat sie in der Schweiz mit Wetterballons, Lasern und Messflugzeugen über das Wochenende verschiedene Messungen durchgeführt und ausgewertet. Dabei wurde laut ETH in einer Höhe zwischen vier und fünf Kilometern ein besonders hoher Anteil an Vulkanaerosolen festgestellt.

(agenturen/buev)

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C. Kolly

Verfasst am: 20.4.2010 13:32

Take it or leave it!

Liebe Fluglärmgegner und Umweltliebhaber Wenn... [1]  mehr

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W. kohl, basel
(willi08 Mann)
Verfasst am: 20.4.2010 12:57

Ach war das schön...

...die letzten Tage ohne Fluglärm, ohne... mehr

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A. W, AW
(AW Mann)
Verfasst am: 20.4.2010 12:57

Liebe Fluggäste

Hoffentlich... ... haben Sie die Zeit genutzt und... mehr

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