Vermischtes
Deutsche Fluggesellschaften holen Passagiere heim
Die Deutsche Lufthansa holt nach eigenen Angaben 15'000 Passagiere und 50 Langstreckenflugzeuge nach Deutschland zurück. Auch Air Berlin hat den ersten Rückholflug bereits absolviert - mit Ausnahmegenehmigung. Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat diese Möglichkeit nicht.
In Deutschland soll das Flugverbot für gewisse Maschinen aufgehoben worden sein. Die Lufthansa fliegt nach der tagelangen Sperrung des Luftraums erste Passagiere aus Übersee nach Deutschland zurück. Die Airline habe eine Genehmigung für 50 Langstreckenflüge erhalten, sagte eine Lufthansa-Sprecherin.
Heimreise per Sichtflug
Die Flüge würden im kontrollierten Sichtflug unter der Aschewolke durchgeführt, sobald die Jets den gesperrten Luftraum erreichen. Mit den Maschinen, die aus Asien, Nord- und Südamerika sowie Afrika ab morgen in Frankfurt, München und Düsseldorf erwartet werden, will die Airline zunächst jene Passagiere zurückbringen, die im Ausland gestrandet sind.
Lufthansa-Chef kritisierte Flugverbot
Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hat bereits im gestrigen «Heute Journal» (ZDF) das Flugverbot stark kritisiert. Die bisherigen Testflüge hätten gezeigt, dass die Durchmischung der Aschewolke «keine Gefahr» mehr für die Flugzeuge darstelle.
Ob in Europa wieder geflogen werden könne, wurde der Airline-Chef gefragt. «Ja, das sagen wir ganz klar.» Mayrhuber will seine Maschinen wieder in der Luft sehen. Und das so schnell wie möglich. Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss hat sich bisher mit Kritik an den Behörden zurückgehalten.
Schweizer Reiseveranstalter: Flüge über Wien
Swiss und Schweizer Reiseveranstalter haben bis jetzt diese Möglichkeit nicht erhalten. Sie müssen sich anders organisieren. So werden beispielsweise die gestrandeten Kunden vom Reiseveranstalter Kuoni nach Wien geflogen und dann mit Bussen in die Schweiz zurückkehren.
(agenturen/spiegel online/rufi)






