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«Bis zum 4. Mai geht praktisch nichts mehr»

Montag, 19. April 2010, 9:39 Uhr

Die Aschewolke aus Island sorgt nicht nur im europäischen Flugverkehr für Chaos. Julia Wappler beispielsweise steckt in Schanghai in China fest – mit der Prognose, frühestens am 4. Mai das Land verlassen zu können. «tagesschau.sf.tv» sucht die interessantesten Geschichten von Gestrandeten aus aller Welt.

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Wo stecken Sie fest?

Hat Ihnen die Aschewolke über Europa auch das Ferienende vermiest? Stecken Sie irgendwo an einem Flughafen fest, und wie lange müssen Sie dort noch ausharren? Wie werden Sie von den Fluggesellschaften informiert? Und wie gehen Sie mit der Situation um? Wir würden gerne Ihre Geschichte erfahren... Erzählen Sie uns von Ihren Erlebnissen unter augenzeuge@sf.tv.

Eigentlich hätte die Schweizerin Julia Wappler am Samstag von Schanghai nach Zürich fliegen sollen. Als sie am Flughafen ankam, hiess es, der Flug sei gestrichen, wie sie im Interview mit «tagesschau.sf.tv» erzählt. Seither kämpft die alleinerziehende Mutter um eine möglichst rasche Rückreise.

Bild Bildschirm mit Swiss-Logo.
Auf der ganzen Welt sind Flüge gestrichen - «tagesschau.sf.tv» ist auf der Suche nach den spannendsten Geschichten. keystone

«Ich hatte das Glück, dass ich alleine fliege und mein Economy Ticket zu einem First Class Ticket upgraden konnte. Damit kam ich auf eine Warteliste für eine mögliche Ausreise am Dienstag oder Mittwoch, statt erst am 4. Mai.» Julia Wappler hat am Flughafen aber auch andere Schicksale getroffen: «Eine Schweizer Familie mit vier Kindern sitzt voraussichtlich tatsächlich bis dann fest, weil sie sich keine teureren Tickets leisten kann und bis dahin alle Flüge ausgebucht sind.»

Mehr Informationen wären nötig

Auch die Übernachtungsangebote seien dürftig. Zudem fliessen kaum Informationen der Fluggesellschaften nach Schanghai, sagt die Gestrandete. «Es sind auch keine Verhandlungen mit Rom, Mailand oder Wien im Gange, wo die Flughäfen ja geöffnet wären.»

«Dass die Fluggesellschaften einen alleine lassen, macht mich sauer.»
Julia Wappler

Julia Wappler, die für eine chinesische Firma tätig ist, arbeitet in der Zwischenzeit vom Hotel aus. Auf ihre beiden Kinder passen ihre Mutter sowie ihr Ex-Mann auf. «Ich habe Unterstützung von meiner Firma und meiner Familie – leider geht es hier nicht allen so. Dass die Fluggesellschaften uns so alleine lassen, macht mich schon sauer.»

(sf/gern)

Kommentare aktiv...

S. Stöcklin, Rheinfelden
(Diabolo106 Frau)
Verfasst am: 19.4.2010 16:41

armselig

der swiss die schuld in die schuhe zu schieben.... mehr

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M. müller, herisau
(schoooo Mann)
Verfasst am: 19.4.2010 13:13

Dürftige Übernachtungsmöglichkeit???

In Shanghai gibt es weit über 10`000 Hotels, die... mehr

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R. Rezzoli

Verfasst am: 19.4.2010 12:53

Nur die Swiss

scheinbar ist nur die Swiss schuld das nichts... mehr

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