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Warum der Name des Vulkans verschwiegen wird

Sonntag, 18. April 2010, 12:58 Uhr

Bereits als der isländische Vulkan Eyjafjall Ende März erstmals aktiv wurde, renkten sich Moderatoren und Sprecher beinahe den Kiefer aus an der Aussprache. Während man damals noch über die Ansage eines «Tagesschau»-Moderators - «der Vulkan in einem Ort, den ausserhalb Island niemand aussprechen kann» - schmunzelte, drängt sich eine korrekte Betonung angesichts der Tragweite des Ausbruchs zunehmend auf.

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So ereifern sich in Internet-Foren und Blogs die User über vielfach falsche Versuche von TV- und Radio-Moderatoren, den Namen des isländischen Vulkans auszusprechen.

Direkt an die Medienschaffenden gerichtet, zeigt sich ein Blog-Betreiber zwar erleichtert, dass die Moderatoren oft gar nicht erst versuchen, das isländische Wort auszusprechen. Er will den Mutigen aber dennoch auf die Sprünge helfen.

Zum einen sei klarzustellen, dass es sich bei dem Wort Eyjafjallajökull nicht um den Vulkan, sondern um den Gletscher handle, unter dem der Vulkan ausgebrochen ist. Die Aussprache in deutscher Umschrift wäre dabei:
E – i j a f j a t t l a j ö c k t l.

Erste Bilder aus der Luft (unkomm.)

Doch auch die schreibenden Journalisten hatten anscheinend keine Zeit, sich in die isländische Sprache einzuarbeiten. Der Vulkan selber heisse nämlich nicht wie vielerorts zu lesen Eyjafjalla, sondern nur Eyjafjall. Das «a» am Wortende sei nichts anderes als eine Genitiv-Endung, so der Blogger.

Wer trotz der Hilfestellung eine akustische Vorlage für die Aussprache braucht, dem wird hier geholfen.

(sf/fref)

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