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Ticker: Situation Flugverkehr in Europa und der Schweiz

Freitag, 16. April 2010, 11:58 Uhr, Aktualisiert 21.04.2010, 20:59 Uhr

Die Sperrung des europäischen Luftraums wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans ist fast komplett aufgehoben worden. Damit löste sich das wohl grösste und teuerste Verkehrschaos der Geschichte nach gut sechs Tagen ganz langsam auf.

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Aufgrund der zunehmenden Normalisierung im Flugverkehr, wird der Ticker eingestellt. Sollte sich die Situation jedoch ändern, wird der Ticker sofort wieder eingeschaltet und informiert Sie über die neusten Entwicklungen.

Mittwoch, 21.04.10

18.16 - Eurocontrol kündigt an, dass der europäische Flugbetrieb am Donnerstag wieder fast normal laufen wird.

16:48 - Swiss hat wieder Kapazität, um Umbuchungen von Flügen auch am Flughafen Zürich vorzunehmen. Bisher konnten Umbuchungen nur über die Kundenhotline getätigt werden.

16:17 - Lufthansa kündigt an, dass der Flugplan ab Donnerstag wieder voll eingehalten werden kann. Sämtliche 1800 Flüge sollen stattfinden können.

14:57 - Der Flughafen von Helsinki ist wieder geschlossen, vorerst bis 18.00 Uhr.

13:55 - Die SBB hat den zuschlagsfreien Billetverkauf in ihren Zügen eingestellt. Dieser wurde wegen des Grossandrangs an den Schaltern nach dem Vulkanausbruch eingeführt.

13:52 - Die Swiss fliegt ab 14 Uhr - mit Ausnahme von Warschau und Stockholm - wieder sämtliche Destinationen an. Der Langstreckenverkehr hat sich inzwischen eingependelt. Es kann aber noch zu Verspätungen kommen.

13:50 - Die Flughäfen in den nördlichen Ländern sind zumindest vorübergehend geöffnet. Dänemark will den Luftraum während einigen Stunden freigeben, Helsinki soll bis 15 Uhr offen bleiben.

11:00 - Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat den tagelang gesperrten Luftraum über Deutschland wieder komplett freigegeben.

10: 38 - Am Flughafen Zürich müssen für den Mittwoch insgesamt 185 Flüge abgesagt werden. Betroffen sind in erster Linie Europaflüge.

10:33 -Sämtliche deutschen Flughäfen werden ab 11.00 Uhr wieder offen sein. Bereits offen sind die Grossflughäfen Frankfrut am Main und München sowie die Airports Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin-Tegel, Berlin-Schönefeld, Saarbrücken, Nürnberg und Stuttgart.

10:32 - Der Flughafen Köln/Bonn ist wieder geöffnet. Die Fluggesellschaften können wieder regulär und ohne Sondergenehmigung starten. Der Flughafen wird auch von der Luftwaffe für Flüge nach Afghanistan genutzt.

08:56 - Die Swiss annulliert für den Mittwoch 80 von 400 Flügen. Der Langstreckenbetrieb sollte sich bis am Mittag normalisiert haben.

08:55 - Der Luftraum über Grossbritannien ist per sofort wieder geöffnet.

08:52 - Der Luftraum über Deutschland soll im Verlauf des Vormittages wieder freigegeben werden. Die Flughäfen werden sukzessive für An- und Abflüge geöffnet.

01:50 - Laut der Deutschen Flugsicherung (DFS) bleibt der Luftraum über Deutschland bis Mittwoch 08.00 Uhr gesperrt. Ausgenommen von dem Verbot sind die Flughäfen Bremen, Hamburg, Berlin-Tegel und -Schönefeld. Auf allen anderen Flughäfen sind nur Sichtflüge erlaubt.

Dienstag, 20.04.10

23:02 - In Bremen und Hamburg ist bis 08.00 Uhr am Mittwochmorgen regulärer Flugbetrieb möglich. Für alle anderen deutschen Flughäfen bleibt das Flugverbot bis 02.00 Uhr bestehen. Es sind nur Sichtflüge möglich.

21:30 - Grossbritannien öffnet den grössten Teil seines Flugraums.

21:05 - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer kündigt für Mittwoch 13 Uhr eine Regierungserklärungzur Situation im Flugverkehr an. Danach soll es eine einstündige Aussprache zwischen der SPD und der CDU geben.

19:40 - Air France will am Mittwoch sämtliche Langstreckenflüge ausführen

19:30 - 46 Prozent der üblichen 28'000 Flugbewegungen verkehren am Dienstag laut der Europäischen Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol über Europa.

19:25 - Laut Eurocontrol ist der gesamte Luftraum über Europa oberhalb von 6100 Metern freigegeben. Ausgenommen bleibt Finnland, wo noch ein vollständiges Flugverbot gilt. In 75 Prozent des Luftraums sind alle Beschränkungen aufgehoben.

19:15 - Fluggesellschaften, die in der Schweiz starten und landen, wie auch die Luftwaffe stellen nach Prüfung ihrer Maschinen keine negativen Auswirkungen der Aschewolke auf die Flugzeuge fest. Beim BAZL gehen rund 40 Rückmeldungen ein.

18:55 - Die deutsche Flugsicherung verlängert das landesweite Flugverbot für fast alle Flughäfen bis 02.00 Uhr am Mittwochmorgen.

18:00 - MeteoSchweiz rechnet damit, dass die Aschewolke über der Schweiz bald verschindet. Die Luftströmungen von Island zielen nun anscheinend Richtung Dänemark und Ostsee.

17:55 - Die Lufthansa hat bei zwei Flugzeugen aus den USA nach deren Landung Staubrückstände entdeckt. Diese sollen aber nicht vom Vulkan stammen. Die Maschinen werden trotzdem eingehend untersucht.

17:50 - Trotz Flugverbots starten und landen in München bis zum späten Dienstagabend rund 300 Maschinen. Der bayrische Finanzminister und Flughafen-Aufsichtsratschef Georg Fahrenschon stellte zudem Ausnahmegenehmigungen für Nachtflüge in Aussicht.

17:40 - Der Autovermieter Avisverzichtet auf Gebühren bei nicht termingerechten Stornierungen von Buchungen. Vorausbezahlte Anmietungen, die nicht angetreten werden können werden zurückerstattet.

16:15 - In Deutschland waren insgesamt über 230'000 Urlauber von den Flugstreichungen betroffen. Davor waren rund 130'000 im Ausland gestrandet. Zur Schweiz liegen noch keine Zahlen vor.

16:00 - Die Reisekonzerne TUI und Thomas Cook holen über 30'000 im Ausland gestrandete Touristen zurück nach Deutschland. Die restlichen wartenden Reisenden sollen am Mittwoch folgen.

15:52 - Der Flughafen Bern-Belp hat seinen Betrieb wieder aufgenommen. Seit Freitag fielen insgesamt 26 Flüge aus. Der Betrieb hat sich rasch normalisiert - mit Ausnahme der Verbindung Bern-Paris, die Air France führte noch keine Flüge durch.

15:05 - Norwegenöffnet den Flugraum bis 18 Uhr wieder vollständig.

14:55 - Experten der Wetterorganisation der UNO (WMO) warnen vor einer Ausdehnung der Aschewolke nach Kanada und USA. Sie sollte aber für den Flugverkehr nicht bedrohlich sein, da sie sich in mittlerer Höhe bewegen wird und von den Flugzeugen überflogen werden könne.

13:10 - Finnland verlängert die Schliessung der Flughäfen bis Mittwochmorgen 6 Uhr.

12:49 - Der Hamburger Flughafen hat das Nachflugverbot vorübergehend aufgehoben. In den ersten zwei Nächten nach Freigabe des Luftraums dürfen die Flugzeuge durchgehend in Hamburg starten.

12:43: - Die deutsche Flugsicherung verlängert die Sperrungen des deutschen Luftraums bis um 20.00 Uhr.

11:16 - Das erste Swiss-Flugzeug aus Montreal ist um 10.18 Uhr in Zürich gelandet.

11:05 -75 Prozent des europäischen Luftraums sind wieder geöffnet. Dies sagte die europäische Flugsicherheitsagentur Eurocontrol in Brüssel. Rund 55 bis 60 Prozent aller Flüge für den Dienstag würden demnach genehmigt.

10:21 - In Belgien haben alle Flughäfen ihren Betrieb wiederaufgenommen. In der Hauptstadt Brüssel landete am Morgen eine erste Maschine aus dem türkischen Antalya.

09:33 - Das erste Flugzeug ist am Flughafen Basel-Mülhausen um 09.08 Uhr abgehoben - das mit gut einer Stunde Verspätung. Der Flugbetrieb über Basel soll «progressiv» wieder anlaufen. Die nächsten Flüge sind erst für den Nachmittag angesetzt.

09:25 - Norditalien hat seinen Luftraum wieder geöffnet. Maschinen der italienischen Fluggesellschaft Alitalia sind kurz nach 08.00 Uhr vom Mailänder Flughafen Malpensa aus gestartet.

09:10 - Dänemark verlängert die Sperrung des Luftraumes bis 02.00 Uhr.

09:04 - Der deutsche Luftraum bleibt bis mindestens 14.00 Uhr gesperrt. Flüge sind mit Ausnahmegenehmigungen möglich.

09:00 - Am Flughafen Genf-Cointrin ist ebenfalls die erste Maschine wieder gestartet.

08:53 - Irland verlängert die Sperrung des Luftraums bis 12.00 Uhr.

08:50 - Auch in Paris sind die ersten Flugzeuge wieder in die Luft gegangen. Der Flugverkehr auf dem Flughafen Charles de Gaulle wurde begrenzt wiederaufgenommen. Die erste Maschine startete in Richtung New York.

08:47 - Die deutsche Lufthansa will vor allem die Interkontinentalflüge durchführen und 15'000 gestrandete Passagiere nach Deutschland holen. Auch einige innereuropäische Flüge sollen stattfinden.

08:32 - Um kurz nach 08.00 Uhr ist auf dem Flughafen Zürich die erste Maschinegestartet. Es handelt sich um ein Flugzeug der Belair nach Sharm-el-Sheikh mit 119 Passagieren an Bord. Doch nach wie vor müssen zahlreiche Flüge abgesagt werden. Die Ankunft der ersten Maschine steht noch bevor.

08:10 - British Airways streicht wegen der Aschewolke alle Kurzstreckenflüge.

08:02 -Polenschliesst wieder seinen Luftraum. Auf allen Flughäfen des Landes ist der Start von Passagiermaschinen untersagt.

Verkehrssituation in der Schweiz

Der Schweizer Luftraum ist seit Dienstag, 20. April, 08 Uhr wieder offen

Aktuelle Informationen über Abflüge und Ankünfte auf den Schweizer Flughäfen können im SF teletext ab Seite 460 entnommen werden.

Über die Verkehrslage im Eisenbahnnetz der Schweiz und im Ausland informiert die SBB im Internet unter Bahnverkehrsinformation und im SF teletext ab 486.

Die SBB betreibt zudem eine Gratis-Hotline unter der Nummer 0800 99 66 33.

Montag, 19.04.10

22:27 - Deutsche Flugsicherung verlängert Flugverbote bis Dienstag 14.00 Uhr. Ausnahme: Flüge nach Sichtflug und Nachtflüge, wo die regionalen Bestimmungen es zulassen.

22:10 - Die Swiss fliegt wieder. Ab Dienstagmorgen um 10 Uhr heben die ersten Maschinen aus der Schweiz ab. Für Langstreckenflüge aus den USA, Südamerika und Asien gab die Schweizer Airline bereits am Montagabend grünes Licht: Die ersten Maschinen aus Übersee werden am Dienstagmorgen in der Schweiz landen.

22:01 - Finnland schliesst Flughäfen erneut bis Dienstag, 15.00 Uhr (GMT).

21.32 - Die Luftraumsperre über der Schweiz wird aufgehoben. Ab Dienstagmorgen um 08.00 Uhr dürfen Flugzeuge wieder verkehren, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) mitteilte. Der Entscheid fiel nach der Auswertung von vier Testflügen.

21:21 - Dänemark verlängert die Schliessung der Flughäfen bis Dienstag 12.00 Uhr (GMT).

21:13 - Lufthansa nimmt Betrieb teilweise wieder auf. Durchgeführt werden neben Langstreckenflügen auch einige Kurzstreckenflüge. Geflogen wird im unteren Luftraum im sog. «kontrollierten Sichtflug».

18:52 - Luftraum über Europa wird ab Dienstagmorgen 08.00 Uhr teilweise wieder geöffnet, wie EU-Verkehrskommissar Siim Kallas in Brüssel bekannt gab.

17:59 - Frankreich öffnet morgen Dienstag ab 08:00 Uhr gewisse Flugkorridore ab Paris (mehrheitlich Richtung Süden). Bereits heute abend soll der Flughafen von Lyon wieder geöffnet werden.

17:43 - Der britische Luftraum wird am Dienstag teilweise wieder geöffnet. Von 07.00 Uhr (08.00 Uhr MESZ) darf über Schottland und Teilen Nordenglands geflogen werden.

17:15 - Swiss ist um 16.46 vom Flughafen Zürich mit einem Airbus A319 zu einem Testflug gestartet. Dies berichtet die Sendung «Schweiz aktuell». Die Maschine wird laut Flugplan um 18 Uhr wieder in Kloten landen. Ziel des Fluges ist es, Daten aus dem Schweizer Luftraum zu sammeln. Das Flugzeug überfliegt den gesamten Luftraum zwischen dem Bodensee und Genf. Die Daten sollen im Verlauf des Abends ausgewertet werden.

16:36 - Air Berlin nimmt Flugbetrieb eingeschränkt wieder auf. Die erste Maschine ist in München gelandet.

15:56 - Lufthansa will 15'000 Passagiere nach Deutschland zurück holen. Die Flugzeuge würden in den kommenden Stunden in Nord- und Südamerika, Afrika und Asien starten und sollen am Dienstag in Frankfurt, München und Düsseldorf landen.

15:50 - Swiss streicht sämtliche Flüge aus der Schweiz bis morgen Dienstag um 10 Uhr.

15:09 - Der Luftraum über Grossbritannien bleibt definitiv bis Dienstag 03.00 Uhr gesperrt.

14:39 - Dänemark verlängert die Schliessung der Flughäfen bis Dienstag 08.00 Uhr

13:31 - Die deutsche Regierung will das Nachtflugverbot lockern. Verkehrsminister Peter Ramsauer appellierte an die zuständigen Länderminister, flexibel zu reagieren und das Nachtflugverbot zu lockern, wenn der Luftverkehr wieder freigegeben ist.

12:25 - Der EuroAirport (EAP) Basel-Mülhausen bleibt bis am Dienstag 08.00 Uhr geschlossen. Dies habe die französische Zivilluftfahrtbehörde am Montag beschlossen, teilte der EAP mit.

12:19 - In Tschechien hat die nationale Flugaufsicht die Sperrung von Luftraum und Flughäfen für zunächst 48 Stunden wieder aufgehoben.

12:13 - Der Luftraum über Deutschland wird aller Voraussicht nach bis mindestens 02.00 Uhr am Dienstagmorgen gesperrt bleiben.

11:22 - Isländische Meteorologen sagen, die neuen Aschewolken aus dem Vulkan seien weniger gefährlich für die Flugzeuge.

11:11 -Die SBB meldet eine Entlastung im Schienenverkehr. Der Andrang an Flugreisenden, welche wegen gestrichener Flüge auf die Bahnverbindungen ausweichen, hat abgenommen. Trotzdem sollten Sitzplätze vorgängig reserviert werden.

10:42 -Schweizer Luftraum bleibt bis Dienstagmorgen 08.00 Uhr gesperrt. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) verlängert die Sperrung, weil im Verlauf des Nachmittags eine weitere Aschewolke-Schicht erwartet wird.

10:34 - Im Norden Italiens bleibt der Luftraum bis Dienstagmorgen 09.00 Uhr gesperrt. Die Regelung gilt für Flüge bis zu einer Höhe von rund 6700 Metern.

10:27 - In Finnland sind die Flughäfen von Tampere und Turkuwieder geöffnet. In Schweden wurde der Stockholmer Flughafen Arlanda freigegeben.

10:03 - Britische Flugsicherungsbehörde verlängert Luftraum-Sperrung bis mindestens Dienstagmorgen 02.00 Uhr.

08:42 - Wolke aus Vulkanasche hat sich laut BAZL gesenkt. Der Schweizer Luftraum kann nun ab einer Höhe von 6400 Metern überflogen werden; bisher lag die Grenze bei 11'000 Meter.

07:23 - Die Deutsche Flugsicherung verlängert die Sperrung des Luftraums über dem Bundesgebiet bis Montagabend 20.00 Uhr.

06:49 - Der Flughafen Wien nimmt den Betrieb schrittweise wieder auf. Die erste Maschine startete kurz vor 6.00 Uhr.

02:38 - Seit Donnerstag wurden für den Luftraum Europas fast 63'000 Flüge gestrichen, davon betroffen waren laut Luftfahrtbehörde Eurocontrol insgesamt 6,8 Millionen Passagiere.

02:34 - Transportflugzeuge der Fluggesellschaft KLM starten mit Erlaubnis der Behörden von Amsterdam Richtung Asien.

00:55 - Austro Control hebt Sperrung des österreichischen Luftraums ab heute 05:00 Uhr auf.

00:41 - Europas grösster Billigflieger Ryanair streicht alle Flüge in Nordeuropa bis Mittwoch 13 Uhr. Damit werden alle An- und Abflüge in folgenden Ländern gestrichen: Deutschland, Grossbritannien, Irland, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Belgien, Niederlande, Frankreich, Polen und baltische Staaten.

00:19 - Der niederländische Luftraum soll heute noch bis 12 Uhr geschlossen bleiben. In Österreich hingegen soll der Flugverkehr ab 06.00 Uhr wieder möglich sein, während in Norditalien ab 07.00 Uhr wieder Starts und Landungen erfolgen sollen.

00:12 - Nur 5000 von normalerweise 24'000 Flügen haben am Sonntag stattgefunden, berichtet die europäische Flugsicherung Eurocontrol.

Sonntag, 18.04.10

23:15 - Hunderte Passagiere harren in der Transitzone des Frankfurter Flughafens aus, viele ohne Visum für Deutschland. Insgesamt 1400 Feldbetten stehen für gestrandete Reisende bereit.

22:15 -Deutschland verlängert nochmals den Flugbetrieb für Flüge Richtung Osten an den beiden Berliner Flughäfen, diesmal bis Mitternacht. Ansonsten bleiben die deutschen Flughäfen bis Montag 14 Uhr geschlossen

22:05 - Der Luftraum über Grossbritannien bleibt vorerst bis Montag 18 Uhr gesperrt.

21:30 -Österreich will Flughäfen ab Montag 6 Uhr wieder öffnen. Voraussetzung ist laut Behörden, dass die Aschewolke keine Gefahr mehr darstellt

21:10- Als erste Passagiermaschine seit Beginn der Flugverbote ist ein Flugzeug des Reiseveranstalters TUI in Hannover gelandet. An Bord befanden sich 165 Urlauber aus Gran Canaria

20.45 - Dänemark beschliesst, seinen Luftraum bis Montag 12 Uhr gesperrt zu lassen

19:45 - Für die beiden Berliner Flughäfen werden die vorübergehenden Flugerlaubnisse Richtung Osten bis 22 Uhr verlängert

18:05 - Belgien erlaubt den belgischen Fluggesellschaften, ihre Maschinen leer nach Belgien zurückzubringen. Die Flughäfen bleiben bis Montag 8 Uhr geschlossen.

17:40 - Frankreich verlängert die Luftraumsperrung für alle Flughäfen im Norden des Landes bis Dienstagmorgen

17:15 - Deutsche Flugsicherung öffnet zwei weitere Flughäfen für Flüge Richtung Norden bis Sonntag 20 Uhr: den Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt und den Flughafen Hahn im Hunsrück

16:10 - Deutschland und Frankreich lockern teilweise das Flugverbot! In Deutschland sind bis 20 Uhr in Berlin-Schönefeld, Berlin-Tegel, Erfurt, Leipzig und Hannover wieder Flüge in Richtung Osten möglich. In Frankreich gab die Luftfahrtbehörde einige Flughäfen im Süden gar bis Dienstag nachmittag um 15 Uhr wieder frei.

14:30 - Die EU-Verkehrsminister wollen am Montag per Video-Schaltung in einer Sonderkonferenz die Folgen der Aschewolke nach dem Vulkanausbruch besprechen.

13:45 - Gemäss der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol finden nur geschätzte 4000 der 24'000 für Sonntag üblichen Flüge statt. Seit Donnerstag wurden 63'000 Verbindungen annulliert.

13:30 - Grossandrang auch bei den Bus-Unternehmen. Allein die Deutsche Touring GmbH vervierfacht ihre Flotte für internationale Verbindungen auf 800 Busse.

13:20 - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR will mögilchst schnell die Aschewolke über Deutschland wissenschaftlich untersuchen.Ein Messflug am Montag soll Daten sammeln, die neue Erkenntnisse liefern.

12:20 - Die Fluggesellschaft Swiss streicht für Montag alle Europaflüge bis 20 Uhr. Betroffen sind am Montag 380 Verbindungen. Bei der Swiss gelte «safety first», sagte ein Sprecher.

11:40 - Das BAZL verlängert die Flugraum-Sperre über der Schweiz bis Montag 14 Uhr. Der Entscheid basiert auf den Wetterprognosen und auf Messwerten vom Jungfraujoch, von verschiedenen Ballonflügen und von Flügen privater Spezialisten.

11:30 - Die Deutsche Bahn bereitet sich auch für Sonntagnachmittag auf einen stärkeren Andrang vor. Jeder verfügbare Zug wird eingesetzt.

11:25 - Die Fluggesellschaft Air Berlinstreicht aufgrund der Empfehlungen der Deutschen Flugsicherung alle Flügebis einschliesslich Montag 2 Uhr. Sie bittet ihre Kunden, nicht zu den Flughäfen anzureisen. Für Flüge bis Dienstag 20. April sind kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen möglich.

11:10 - In der Ukraine wird der Flughafen von Kiew wieder geöffnet.

10:40 - Die Sperrung des Schweizer Luftraums wird gemäss dem Sprecher des Genfer Flughafens bis Montag 8 Uhr verlängert. Das BAZL habe ihn entsprechend informiert.

10:00- In Zürich übernachten auf Sonntag nur noch 60 gestrandete Flugpassagiere auf Notlagern. Sie werden vom Zivilschutz betreut.

09:35 - Dänemark verlängert die Sperrung seines Luftraums bis 24 Uhr sonntags.

09:30 - In Schweden bleibt der Luftraum den ganzen Sonntag und über die Nacht zum Montag geschlossen.

08:45 - Die Sperrung des deutschen Luftraums ist bis mind. Sonntag 20 Uhr verlängert worden.

08:40 - Wegen den Behinderungen im Flugverkehr sagt die EU das für Montag geplante Treffen der 27 Landwirtschaftsminister ab.

08:08 - In Finnland bleiben Flüge der Zivilluftfahrt bis Montag 18 Uhr Ortszeit (15 Uhr MESZ) verboten.

04:35 - Der britische Luftraum bleibt mindestens bis heute 19 Uhr gesperrt, teilte die Flugüberwachung NATS mit und verlängerte damit die Frist nochmals um sechs Stunden.

03:15 - Die Deutsche Lufthansa stellt ihren Flugbetrieb wegen der Aschewolke aus einem isländischen Vulkan bis mindestens 20 Uhr heute komplett ein.

02:09 - Die Fluggesellschaften Lufthansa und KLM haben nach Testflügen keine Beschädigungen an ihren Flugzeugen feststellen können.

01:37 - Der britische Luftraum bleibt aus Sicherheitsgründen bis heute 13 Uhr (Ortszeit) gesperrt, teilte die nationale Flugüberwachung NATS mit.

01:11 - Air-Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold hat das Flugverbot wegen der isländischen Vulkanasche kritisiert.

Samstag, 17.04.10

23:50 - Wegen der Sperrung vieler Flughäfen in Europa stärkt die französische Bahn SNCF die Schnellverbindungen nach Deutschland und anderen Ländern. An diesem Sonntag würden 8500 zusätzliche Plätze von Paris aus bereitgestellt, teilte die SNCF am Samstag mit.

22:05 - Die deutsche Flugsicherung verlängert die Sperrung des Luftraums über Deutschland bis Sonntagnachmittag um 14.00 Uhr.

21:30 - Frankreich schliesst 28 Flughäfen des Landes bis Sonntag 6 Uhr. Einzig im Süd-Westen bleiben die Flughäfen vorerst offen.

20:00 Die französische Regierung prüft den Einsatz von Militärflugplätzen im Süden des Landes, um gestrandete Reisende in ihre Heimatländer zurückzuführen

18:15 - Schweizer Luftraum bleibt bis Sonntag 14 Uhr gesperrt. BAZL verlängert erneut das Flugverbot über der Schweiz

17:20 - Belgien verlängert Flugverbot bis Sonntag 6 Uhr

16:45 - Deutschland hat die Sperrung des Luftraums bis Sonntagmorgen um 8 Uhr verlängert.

16:40 - Der Autovermieter Avis in Zürich ist bis Montag ausgebucht. Auch bei anderen Vermietern herrscht Hochbetrieb.

16:35 - In Irland haben die Behörden die Schliessung des Luftraums bis Sonntag 12 Uhr verlängert.

16:15 - Italien verlängert die Sperrung des Luftraums im Norden des Landes bis Montag um 8 Uhr.

16:05 - In Grossbritannien müssen die meisten Flugzeuge bis mind. Montag 6 Uhr am Boden bleiben. Gewisse Teile über Schottland, Nordirland und dem Norden Englands können bis 18 Uhr beflogen werden.

15:20 - Die Fluggesellschaft Swiss führt unabhängig von Behördenentscheiden heute Samstag keine Flüge mehr durch. Bis morgen Sonntag 10 Uhr verzichtet sie auf jegliche Europaflüge ab Zürich und bis Sonntag 17.30 Uhr auf Langstreckenflüge ab Zürich.

15:00 - Die Lufthansa schickt nach erfolgreichem Sichtflug eines Langstreckenflugzeugs neun weitere Maschinen ohne Passagiere auf die Reise. Beim ersten «Testflug» seien keine Schäden festgestellt worden.

14:35 - Das BAZL hält vorerst an der Luftraumsperrung bis 20 Uhr fest. Experten des Flugwetterdienstes von MeteoSchweiz glauben jedoch, dass der Schweizer Luftraum noch länger gesperrt bleiben wird.

14:25 - Niederlande sperrt Luftraum bis mindestens Sonntag 18 Uhr

14:20 - Luxemburg verlängert Sperrung des Luftraums bis Sonntag 8 Uhr

13:55 - Serbien und Montenegro sperren ihren Luftraum ab 16 Uhr.

13:45 - Auch wenn die Luftraumsperrung in der Schweiz aufgehoben werden sollte, verzichten die Airlines Swiss und Easy Jet am Flughafen Genf-Cointrin auf Flugbewegungen am Samstag.

13:40 - Die Lufthansaüberführt um Samstagmittag eine Langstrecken-Maschine ohne Passagiere von München nach Frankfurt. Nach dem Flug auf 3000 Metern auf Sicht sollen die Auswirkungen der Vulkan-Asche untersucht werden.

13:35 - In Kroatien und Slowenien wird der Luftraum teilweise geschlossen. Nach den Flughäfen von Zagreb und Olijek wird die Sperre am Samstagvormittag auf westliche Landesteile ausgedehnt.

13:15 - Da sich die Aschewolke zögerlich südwärts bewegt, sehen sich auch südliche Länder gezwungen, ein Flugverbot zu erlassen. In Spanien wird ab 14 Uhr ein Streckenabschnitt zwischen Barcelona und Oviedo im Norden des Landes geschlossen.

12:55 - In Frankreich bleiben die Flughäfen von Paris und nördlich der Linie Nantes-Lyon mind. bis Montagmorgen 8 Uhr geschlossen, teilte Premierminister Francois Fillon mit.

12:50 - Die Fluggesellschaft Swiss lässt am Samstag bis Mittag 378 Flüge mit insgesamt 43'000 Reservationen ausfallen.

12:15 - Aschewolke zieht langsam südwärts. Auch Luftraum über Norditalien nun gesperrt. Nur noch in Portugal, Spanien, Süditalien, Bulgarien und südlich dieser Länder ist der Luftraum frei von Asche.

12:10 - Europaweit fielen am Freitag 16'000 der 28'000 Flüge aus.

11:55 - Der Reiseveranstalter Tui sagt alle Reisen ab, die bis Sonntag um 10 Uhr starten sollten.

11:10 - Laut der europäischen Flugaufsichtsbehörde Eurocontrol ist bis zum Sonntag mit keiner wesentlichen Änderung zu rechnen. Das Wetter bewirke, dass sich die Aschewolke nicht nennenswert bewege.

11:05 - Deutschland verlängert die Sperrung des Luftraums bis mind. 2 Uhr Sonntagmorgens.

10:30 - Weitere Verlängerung der Flugraumsperren in Nordeuropa bis am frühen Samstagmorgen betrifft vorerst Grossbritannien, Dänemark, Estland und Lettland. Auch im Süden Frankreichs werden ab 16 Uhr die Flughäfen Bordeaux und Grenoble gesperrt.

10:00 - Die Aschewolke scheint sich auch nach Osten hin auszudehnen: die Ukraine schliesst den Flughafen Kiev und drei weitere.

09:45 - Grossbritannien und Dänemark verlängern die Sperrung des Luftraums bis 24 Uhr.

09:20 - Deutsche Politiker fordern vorübergehende Aufhebung des Nachtflugverbots, sobald die Luftraumsperrung aufgehoben wird.

09:10 - SBB rät von internationalen Reisen ohne Reservierung ab. Wegen des Mehrandrangs auf Zug-Verbindungen seien Reservationen dringend notwendig, so die SBB.

09:00 - In Nordfrankreich bleiben 26 Flughäfen, darunter die beiden Grössten des Landes, bis 20 Uhr geschlossen.

08:55 - Lufthansa streicht sämtliche Flüge bis mind. Samstag 20 Uhr.

08:00 - Deutscher Luftraum vorläufig bis Samstag 14 Uhr gesperrt. Flugsicherung will Lage am späten Vormittag neu beurteilen.

07:50 - Keine Entwarnung für Europäischen Flugraum. Isländischer Vulkan spukt wieder vermehrt Rauch und Asche und nicht nur wie zuletzt Wasserdampf aus.

07:00 - Belgien und England verlängern Flugsperre bis 20 Uhr. Flughäfen in Nordfrankreich vorerst bis 14 geschlossen.

06:20 - Luftraum-Sperre für die Schweiz auf 20 Uhr verlängert. Einzig in über 11'000 Meter darf ab 9 Uhr wieder über die Schweiz geflogen werden. Erlaubt seien auch Flüge auf Sicht, wie Freizeitflüge, teilt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) mit.

04:56 - Luftraum über England bleibt bis Samstagnachmittag (13 Uhr Ortszeit) gesperrt, teilen die Behörden mit. Einschränkungen über Schottland und Nordirland aber wieder aufgehoben. Auch irische Flughäfen Dublin und Cork wieder geöffnet.

04:13 -Der Flugverkehr kann noch tagelang durch die Aschewolken des isländischen Vulkans beeinträchtigt werden, erklärte der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer. Er forderte die Deutsche Bahn auf, Ausfälle im Luftverkehr so weit als möglich aufzufangen.

03:44 - Swiss annulliert sämtliche Flüge, die für heute bis 15 Uhr vorgesehen waren. Dies seien 250 der rund 400 geplanten Flüge, heisst es. Rund 30'000 Buchungen seien betroffen.

03:15 - Nach Angaben der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol in Brüssel wird sich die Wolke heute weiter über Europa ausbreiten.

01:08 - Fluggesellschaft Swiss hat nach eigenen Angaben am Freitag 240 von 365 Flügen streichen müssen. Sämtliche Flugzeuge der Europaflotte sind zurück in der Schweiz. Alle Langstreckenmaschinen befinden sich hingegen im Ausland.

Freitag, 16.04.10

23:48 - Wegen der Vulkan-Aschewolke aus Island hat das italienische Amt für Flugsicherheit die Schliessung aller norditalienischen Flughäfen angeordnet. Alle Airports im Norden Italiens sollen zunächst am Samstag von 6 Uhr bis 14 Uhr geschlossen bleiben. Dazu zählen Rom, Mailand, Turin, Venedig, und Bologna.

23:37 - Der Gletscher-Vulkan auf Island stösst weiterhin eine riesige Wolke mit Wasserdampf und Asche aus. Laut Meteorologischem Institut in Reykjavik, beträgt die Höhe der Rauchsäule jetzt acht Kilometer. Die Asche aus dem Vulkan treibt weiter in östlicher und zunehmend in südöstlicher Richtung auf den europäischen Kontinent zu.

23:08 - Der deutsche Luftraum bleibt bis mindestens 14 Uhr am Samstag gesperrt. Am Samstagvormittag müsse die Frist möglicherweise verlängert werden, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) am Abend.

22:45 - Die Sperrung des Luftraums über der Schweiz wird bis Samstag 14 Uhr verlängert, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft Swiss und ein Sprecher des Flughafens Genf übereinstimmend sagten.

22:00 - Flughafen Zürich schliesst laut SF-Korrespondent um 21.40 Uhr. Laut BAZL handelt es sich aber um operationelle Massnahme: der Flughafen stösst an die Grenze seiner Kapazitäten.

21:50 - British Airways streicht alle Flüge von und nach London für Freitag und Samstag. Air Berlin annuliert bist auf einige innerspanische Verbindungen sämtliche Flüge bis mind. Samstag 14 Uhr.

21:30 - In Norwegen werden vereinzelte Flüge wieder zugelassen. Irland öffnet den grössten Teil seines Luftraums wieder.

20:50 - Die WHOempfiehlt den Bürgern in Europa, im Hauszubleiben, da die Vulkanteilchen potenziell gefährlich sind. Andere Experten nannten dies eine «etwas hysterische Reaktioin».

20:17 - Auch am FlughafenMünchen steht alles still. Der zweitgrösste Flughafen Deutschlands bleibt zunächst bis Samstag 12 Uhr geschlossen. Er war der letzte Flughafen, der noch den ganzen Tag über geöffnet war.

19:40 - Die Billigairline Ryanair streicht bis Montagmittag die meisten ihrer Flüge.

19:30 - Die Bundespolizei Deutschlands muss wegen der Flugausfälle zahlreiche Ausnahmevisa ausstellen. Insgesamt 120 Passagiere, welche von Bangkok und Manila herkommend nach Düsseldorf umgeleitet wurden, hatten kein gültiges Visa.

19:20 - Auch über den österreichischen Städten Wien und Linz wird der Luftraum geschlossen. Bis mindestens Samstagmorgen soll die Sperre auch für die Flughäfen Salzburg, Innsbruck, Graz und Klagenfurt gelten.

18:30 - Der Weltluftfahrtverband IATA rechnet mit Einnahmeverlusten von mind. 200 Millionen Dollar pro Tag für die Fluggesellschaften. Dazu kommen Ausgaben für Umleiten und Parken von Flugzeugen auf fremden Flughäfen

17:50 - Laut der Internationalen Flug-Transport-Vereinigung (IATA) kostet die Vulkan-Aschewolke die betroffenen Flugesellschaften täglich 200 Millionen Dollar.

17.41 - Die deutschen Flughäfen bleiben am Samstag mindestens bis 8.00 Uhr geschlossen. Der Flughafen München wird am Freitagabend von 20.00 Uhr komplett geschlossen.

17:38 - Der Flughafen Zürich empfiehlt Passagieren sich wegen der Flugsperre mit der jeweiligen Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und nicht an den Flughafen zu fahren.

17:16 - Lufthansa streicht Flüge bis Samstag 12.00 Uhr. Lediglich der Flughafen München wird noch bis Freitagabend
20.00 Uhr angeflogen.

16:35 - Die Rega verlegt zwei Ambulanzjets nach Südeuropa, weil ab Mitternacht der Luftverkehr in der Schweiz eingestellt wird. Damit wird erreicht, dass die Rückführung von Personen aus medizinisch unterversorgten Gebieten gewährleistet bleibt. Ein dritter Ambulanzjet der Rega ist in London blockiert. Such- und Rettungsflüge innerhalb der Schweiz mit Helikoptern wird die Rega gemäss BAZL uneingeschränkt gewährleisten können.

16:29 - Der deutsche Luftraum wird nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mindestens bis
Samstagabend gesperrt bleiben. Im ungünstigsten Fall werde es auch am Sonntag keine Flüge geben. Die Sperrung bis Samstagmorgen 08 Uhr ist beschlossen. Die Flughäfen Stuttgart und Saarbrücken, die zwischenzeitlich geöffnet waren, haben ihren Betrieb inzwischen eingestellt.

16:15 - Dänemark hat die Sperrung des Luftraumes bis Samstagmorgen 08.00 Uhr verlängert. In Norwegen und Schweden wurden mehrere nördliche Bezirke wieder für Starts und Landungen freigegeben.

16:09 - Europäische Flugsicherung Eurocontrol: Die Aschewolke wird sich wetterbedingt weiter über Europa ausbreiten und deutlich grössere Teile überdecken als am Freitag. Die Vulkanasche-Wolke wird weiter nach Süden ziehen und schon am Samstagmorgen eine Ausdehnung bis zu einer gedachten Linie von Südfrankreich über Norditalien bis zum nördlichen Balkan erreichen.

15:49 - Der Schweizer Luftraum wird ab Freitag, 16.04.10 Mitternacht gesperrt.
Nach Einschätzung von MeteoSchweiz wird die Aschenwolke aus Island gegen Mitternacht den Schweizer Luftraum erreichen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat deshalb in Koordination mit der Schweizer Flugsicherung Skyguide entschieden, sämtliche Flüge im Schweihr Luftraum aus Sicherheitsgründen zu untersagen. Ausgenommen sind Such- und Rettungsflüge. Das Flugverbot gilt vorläufig bis Samstag, 17.04.10 um 09.00 Uhr. Mit einer Verlängerung des Flugverbots ist zu rechnen. Im Verlaufe der Nacht wird das BAZL auf Grund der dann vorliegenden Informationen über das weitere Vorgehen entscheiden.

15:30 - Tschechien setzt den Flugverkehr landesweit aus. Bereits bis Mittag wurden der Luftraum im Nordwesten des Landes und die Flughäfen Prag und Karlovy Vary (Karlsbad) gesperrt. Damit stellen auch die Flughäfen in Brno (Brünn) und Ostrava (Ostrau) ihren Betrieb ein.

15:29 - Luftraum über Belgien bleibt bis Samstag 10.00 Uhr gesperrt.

15:00 - Die Slowakei schliesst ihren Luftraum.

14:56 - In Deutschland sind die Flughäfen Hamburg, Bremen, Hannover, Münster/Osnabrück, Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt, Nürnberg, Berlin-Tegel, Berlin-Schönefeld, Leipzig, Erfurt und Dresden geschlossen. Auch an den Regionalflughäfen in den betroffenen Bereichen findet kein Flugverkehr statt.
Bis voraussichtlich 18 Uhr ist Stuttgart und Saarbrücken nach einer zwischenzeitlichen Schliessung in Betrieb.
Der Flughafen München ist nach wie vor in Betrieb.

14:47 - Finnland suspendiert alle zivilen Flüge bis mindestens Sonntag 12.00 Uhr.

14:30 - Im internationalen Bahnverkehr steigt das Reiseaufkommen. Die SBB empfiehlt dringend, dass Reisende im internationalen Verkehr zwingend eine Sitzplatzreservierung vornehmen sollen. Ohne Reservation soll von Reisen ins Ausland abgesehen werden.

13.23 - Seit dem Mittag ist von den grossen deutschen Verkehrsflughäfen nur noch München offen. Neben Nürnberg wurde auch der Stuttgarter Flughafen gesperrt.

13:11 - Der belgische Luftraum wird bis auf weiteres geschlossen.

13:08 - Am Flughafen Prag ist der Luftverkehr ausgesetzt worden.

13:00 - Der Luftraum über den Niederlanden bleibt bis am Samstag 04.00 Uhr geschlossen.

12:50 - Wegen der Lavaasche gestrandete Flugpassagiere versuchen in zahlreichen Ländern auf die Bahn umzusteigen. Die SBB verzeichnet verstärkt Reservationen nach Paris, London und Deutschland.

12:45 - Die Vulkanasche aus Island wird das Wetter in der Schweiz kaum beeinflussen - könnte aber in den nächsten Tagen für schöne Sonnenauf- und -untergänge sorgen, meint Thomas Bucheli von SF Meteo.

12:29 - Der Luftraum über Krakau im Süden Polens ist für den Flugverkehr bis auf weiteres geschlossen worden. Auf dem Krakauer Flughafen Balice werden am Sonntagvormittag mehr als 80 Maschinen mit Spitzenpolitikern erwartet, die am Staatsbegräbnis für den tödlich verunglückten polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und seine Frau Maria teilnehmen wollen.

12.03 - Der Deutsche Wetterdienst sieht keine Entwarnung für den Flugverkehr in Deutschland. Die Einschränkungen bleiben mindestens bis Mitternacht bestehen.

11:59 - Im Osten Deutschland bleiben die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden bis zum Nachmittag geschlossen.

11:47 - Die deutschen Fluglotsen setzen wegen der Aschewolke aus Island ihre Streikvorbereitungen aus. Die ab Dienstag der kommenden Woche geplanten Arbeitsniederlegungen seien verschoben.

10:06 - Die Behörden in Schweden und Norwegen geben den Flugverkehr in den jeweils nördlichen Landesteilen wieder begrenzt frei.

10:05 - Eurocontrol prognostiziert, dass die Störungen wegen der Vulkanasche noch mindestens einen Tag andauern werde.

10:03 - Österreich kündigt die Sperrung am späten Nachmittag der Flughäfen Wien, Salzburg und Linz auf unbestimmte Zeit an.

09:45 - Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) entscheidet über eine allfällige Sperrung des Schweizer Luftraums. Das BAZL analysiert in Zusammenarbeit mit Meteo Schweiz und der flugüberwachung Skyguide ständig die Bedingungen. Am Vormittag soll über die Schliessung des Flughafens Zürich-Kloten beraten werden. Die Internetseite des Flughafen Zürichs ist momentan überlastet. Aktuelle Informationen über Abflüge und Ankünfte auf den Schweizer Flughäfen könne im SF teletext ab Seite 460 entnommen werden.

09:36 - 60 Prozent aller Flüge in Europa fallen aus, teilt Eurocontrol mit.

09:20 - Polen hat seinen Luftraum fast vollständig geschlossen. Nur zwei Flughäfen, Krakau und Rzeszow im Süden des Landes, sind noch offen.

08:59 - Schweden hebt Sperrung des Luftraums teilweise auf.

08:00 - Auf dem Flughafen Zürich werden 158 Flüge annulliert. In Genf-Cointrin werden alle Flüge nach Grossbritannien, aber auch Paris, Amsterdam, Frankfurt und Brüssel annulliert.

07:59 - Der Flughafen Frankfurt/Main wird geschlossen.

07:49 - In Belgien bleiben die Flughäfen mindestens Freitagabend 18 Uhr geschlossen.

07:20 - Der Luftraum über Berlin bleibt bis Mittag gesperrt.

07:10 - Qantas und Singapore Airlines sagen Europa-Flüge ab.

05:44 - Die britische Flugüberwachung verlängert die Sperrung über Grossbritannien bis Freitagabend 20.00 Uhr (MESZ).

03:35 - Dem Flughafen Frankfurt droht Sperrung ab 08.00 Uhr.

02:14 - Der Flughafen Düsseldorf wird gesperrt.

Donnerstag, 15.04.10

22:35 - Polnische Flugsicherung sperrt Luftraum über Nordwestpolen.

21:32 - Die britische Flugsicherung hat die Sperrung des britischen Luftraums bis Freitag 14.00 Uhr (MESZ)
verlängert.

21:24 - Eurocontrol kündigt an, dass am Freitag 50 Prozent alle Flüge von Europa in die USA gestrichen werden.

20.40 - Die beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld werden geschlossen.

20:20 - Nach einer Ankündigung für 18.30 Uhr wird der Hamburger Flughafen definitiv gesperrt bis Mitternacht.

19:00 - Amsterdam und Rotterdam schliessen den Flughafen.

18:12 - Das französische Amt für Flugsicherheit DGAC ordnet die Schliessung von mehr als zwei Dutzend Flughäfen an. Für die Grossflughäfen von Paris wird ein Flugverbot spätestens ab 23.00 Uhr angeordnet.

18:00 - Dänemark schliesst seinen Luftraum.

17:14 - Die Vulkanasche breitet sich in einer Wolke von 200 Kilometer mal 100 Kilometer über Nordeuropa aus.

17:00 - Die nordfranzösischen Flughäfen Lille und Calais stellten ihren Betrieb ein.

16:23 - Eurocontrol: Ein Viertel aller Flüge fällt europaweit aus.

15:58 - Der britische Luftraum bleibt bis mindestens Freitagmorgen 6.00 Uhr gesperrt.

15:31 - Die Vulkanasche-Wolke bewegt sich mit rund 35 Kilometern pro Stunde in südöstlicher Richtung.

15:21 - Die Ankünfte von Flügen aus den USA verspäten sich teils um mehrere Stunden. Mehrere Flüge vom New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen nach Europa werden abgesagt.
Auf einer inoffiziellen Radarseite im Internet zur Beobachtung des Luftverkehrs wirkt der Nordatlantik am Donnerstag wie leer gefegt.

14: 55 - In Paris werden alle Flüge nach Norden bis Mitternacht abgesagt. In Kopenhagen sind 25'000 Passagiere
betroffen.

14:40 - Alle Züge von Brüssel und Paris nach London (durch den Eurotunnel) sind am Donnerstag und Freitag vollständig ausgebucht, wie Eurostar mitteilt.

14:00 - Der Luftraum über Belgien und den Niederlanden sowie Teilen Deutschlands wird gesperrt. Auf deutschen Flughäfen werden Flüge nach Nordeuropa abgesagt.

13:00 - Der Luftraum über Grossbritannien wird bis 19.00 Uhr (MESZ) vollständig gesperrt.

10:58 - In London werden alle Flughäfen geschlossen.

11:49 - Die europäische Luftraumüberwachung Eurocontrol schliesst Teil des Luftraums über Deutschland.

10:40 - Norwegen schliesst den Luftraum über dem Land vollständig.

10:33 - Der Londoner Grossflughafen Heathrow streicht 150 Flüge, Gatwick mehr als 100.

08:48 - Die schottischen Flughäfen Aberdeen, Edinburgh und Glasgow sind geschlossen. Störungen werden gemeldet in Manchester, Liverpool, London-Stansted, Newcastle und Birmingham. Die Flugüberwachung NATS teilt mit, die Flüge über dem britischen Luftraum seien wegen der Vulkanasche eingeschränkt worden.

07:15 - In Schweden werden Flugverbote für mehrere nördliche Bezirke verhängt. Der Flughafen Gardermoen bei Oslo (Norwegen) sagt die Hälfte aller Starts ab. In Dänemark herrscht Flugverbot über der Nordsee.

06:18 - Der Luftraum im Norden Schottlands wird in der Nacht gesperrt, der Flughafen Aberdeen wird geschlossen.

05:35 - Nach Island und Norwegen wird auch in Grossbritannien der Luftverkehr durch die Asche des isländischen Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher behindert.

Die REGA kann Rettungsflüge sicherstellen. Im internationalen Bahnverkehr steigt das Reiseaufkommen massiv.

(sf)

Kommentare aktiv...

A. W, AW
(AW Mann)
Verfasst am: 19.4.2010 21:04

Nur 6.5% der Weltbevölkerung benützen das Flugzeug...

Mit welchem Recht verunreinigen diese wenigen... mehr

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T. Eicher, Basel
(little_ticy Mann)
Verfasst am: 19.4.2010 19:27

Ist der Vulkan sogar umweltfreundlicher als die Flugzeuge?

Vulkane produzieren CO2 - und das nicht zu knapp.... mehr

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M. Dimitropoulos, Basel
(sedgfiel Mann)
Verfasst am: 19.4.2010 12:35

Dazu mein Limerick

Es flogen da mal zwei Piloten im Düsenjet auf... mehr

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