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Vergütungsbericht der UBS: Denkzettel von den Aktionären

Mittwoch, 14. April 2010, 16:12 Uhr

An der GV der UBS haben nur 54 Prozent der vertretenen Aktienstimmen den Vergütungsbericht der Bank angenommen. Dieser sieht vor, dass für 2009 trotz eines Milliarden-Verlustes rund drei Milliarden Franken Boni ausgeschüttet werden. Dominique Biedermann, Direktor der Anlagestiftung Ethos, beurteilt dieses Resultat als ein grosses Signal an den Finanzplatz Schweiz, aber auch an alle börsenkotierten Unternehmen.

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Dominique Biedermann ist zufrieden mit dem Resultat

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Die Abstimmung ist für die Bank nicht verbindlich, da es sich um eine sogenannte Konsultativabstimmung handelte. UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger versprach aber, die Bank werde sich das Abstimmungsergebnis zu Herzen nehmen. Kritische Aktionäre hatten vor der Generalversammlung erklärt, eine Ablehnungsquote von mehr als 30 Prozent wäre für sie ein Erfolg. Dann würde deutlich, dass auch ausländische Aktionäre mit der Bonuspolitik nicht einverstanden seien.

Dominique Biedermann über die Signalwirkung der Abstimmung

Dominique Biedermann, Direktor der Anlagstiftung Ethos, betont die Bedeutung des Abstimmungsresultats: «Egal, ob die Abstimmung bindend oder konsultativ ist, der Verwaltungsrat muss das Resultat akzeptieren. Die Aktionäre sind nicht zufrieden mit dem Bonussystem der UBS.»

(sf/reuters/meru)

Kommentare aktiv...

P. Jegerlehner, Ostermundigen
(bantiger Mann)
Verfasst am: 14.4.2010 17:33

Und was nützt oder bewirkt

dieser "Denkzettel"? Nichts aber auch... mehr

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