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International

Hunderte Tote nach Beben in China - noch keine Hilfe in Sicht

Mittwoch, 14. April 2010, 5:20 Uhr, Aktualisiert 13:16 Uhr

Bei einem schweren Erdbeben auf dem tibetischen Hochplateau in Nordwestchina sind etwa 400 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 10'000 Menschen wurden verletzt. Da es an Hilfe fehlte, mussten die Menschen mit blossen Händen nach Verschütteten graben.

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Hunderte Tote nach Beben in China - noch keine Hilfe in Sicht

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Die Erdstösse der Stärke 7,1 überraschten die Menschen am frühen Morgen in der Präfektur Yushu in der Provinz Qinghai. Die 100'000 Einwohner zählende Stadt Jiegu, der Verwaltungssitz der Präfektur, wurde «fast dem Erdboden gleichgemacht», wie der Funktionär Zha Xi von der Katastrophenzentrale in Peking sagte.

Hilfsgütertransport erschwert

«Die meisten Häuser sind eingestürzt. Wir suchen nach Verschütteten.» Hilfe von ausserhalb war auch acht Stunden nach dem Beben noch nicht eingetroffen. «Gegenwärtig sind wir bei den Rettungsarbeiten auf uns alleingestellt», sagte der Beamte. «Unsere Hauptaufgabe ist, verschüttete Menschen aus den Trümmern zu graben.»

Bild China-Karte.
Das Beben ereignete sich in der westchinesischen Provinz Qinghai. sf

Die Strasse zum nahe gelegenen Flughafen sei nach Erdrutschen blockiert. «Wir bemühen uns, den Weg von der Gemeinde zum Flughafen freizubekommen, weil es die einzige Möglichkeit ist, um Hilfsgüter hierher zu bekommen.»

Auch Schulen betroffen

Das Desaster in Qinghai weckte Erinnerungen an die Erdbebenkatastrophe im Mai 2008 in der Provinz Sichuan, wo mehr als 87'000 Menschen ums Leben gekommen waren. Auch diesmal stürzten Schulen ein. Wie viele Kinder ums Leben kamen, war unklar.

Bild Menschen wühlen in den Trümmern.
Mit blossen Händen suchten die Menschen in den Trümmern nach Verschütteten. keystone

«Viele Studenten sind in den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes einer Berufsschule begraben», sagte der Funktionär. Ein Grundschullehrer sagte: «Die Gebäude unserer Schule stürzten alle ein.» Das Beben sei vor Beginn des Unterrichts passiert. «Einige Schüler rannten aus den Schlafsälen, und jene, die nicht rechtzeitig flüchten konnten, wurden begraben.»

Regierung hat Hilfe zugesagt

Rettungsteams und medizinisches Personal wurden aus benachbarten Provinzen entsandt. 5000 Helfer wurden mobilisiert, wie Xinhua berichtete. Das Militär bereitete drei Flugzeuge mit Bergungstrupps und Hilfsmaterial vor.

Das Verwaltungsministerium in Peking kündigte an, 5000 Zelte sowie jeweils 50'000 Decken und Mäntel in die mehr als 4000 Meter hoch gelegene Erdbebenregion auf dem Hochplateau zu schicken. In der Präfektur leben insgesamt 250'000 Menschen.

Bild
Das Ausmass der Zerstörung ist noch nicht bekannt. keystone

(apn/sda/buet/sprm)

Kommentare aktiv...

G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 14.4.2010 13:50

IGNORANZ hilft doch immerhin so weit,

dass man seinem üppigen Wohlstandsleben... mehr

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H. Weber, Ostermundigen
(Caribou Mann)
Verfasst am: 14.4.2010 12:39

Die Erde ist noch lange nicht fertig

Ich schlage vor, dass jeder Leser hier zuerst an... mehr

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M. Commento, Terra
(commento Mann)
Verfasst am: 14.4.2010 9:28

P.D.

Starke Beben mit Magnitude 6 und höher finden im... mehr

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