UBS-Debakel
SP-Präsident: Ja zu US-Amtshilfeabkommen nur bei Boni-Steuer
Eine Sondersteuer auf Boni und höhere Eigenmittel für Banken: Diese Bedingungen stellt SP-Präsident Christian Levrat für die Zustimmung seiner Fraktion zum UBS-Amtshilfeabkommen mit den USA. Und Bedingungen stellen kann er, findet das Abkommen doch keine Mehrheit im Parlament ohne die Stimmen der SP.
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FDP und CVP wollen dem UBS-Amtshilfeabkommen zustimmen, die SVP hingegen nicht. Damit spielen die Sozialdemokraten das Zünglein an der Waage. Aus dieser Situation gedenkt Levrat offenbar ein Maximum herausschlagen zu wollen.
Sondersteuer bei Boni über 1 Million Franken
«Wir haben die UBS dreimal gerettet. Wir werden nicht riskieren, dass wir sie in zwei Jahren nochmals retten müssen», sagte der SP-Präsident in einem Interview mit dem «Blick».
Die SP verlange darum eine Sondersteuer von 8,5 Prozent auf Boni über einer Million Franken und zweitens die Erhöhung der Bank-Eigenmittel. «Wir werden dem Staatsvertrag nur zustimmen, wenn man gleichzeitig diese zwei Probleme löst», sagte Levrat.
Bundesrat segnet Amtshilfeabkommen per Notrecht ab
Den Staatsvertrag hatte der Bundesrat im vergangenen Sommer abgeschlossen, um den Steuerstreit mit den USA beizulegen. Um eine Strafklage gegen die UBS abzuwenden, verpflichtete sich die Schweiz, die Daten von 4450 Bankkunden an die Amerikaner zu transferieren.
Dagegen legte das Bundesverwaltungsgericht im Januar aber das Veto ein. Nach Auffassung der Richter ist es nicht zulässig, dass die Schweiz den USA auch in Fällen von Steuerhinterziehung Amtshilfe leistet.
Dafür soll nun das Parlament eine gesetzliche Grundlage schaffen. Das Abkommen soll in der Sommersession behandelt werden.
(sda/godc)
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E. Verena, Zürich
Verfasst am: 12.4.2010 17:43
Dagegen
Ich bin dagegen, dass sich die Politik in die... mehr
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T. Hofer, Rosshäusern
)
(T.Hofer
Verfasst am: 12.4.2010 8:51
Ich wähle im Herbst 2011 die SP...
...aber nur wenn sie sich auflöst und ihr... mehr
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H. G., MN
)
(gustav_de
Verfasst am: 9.4.2010 23:47
M.Mayer 9.4. 20.10: 8,5 % zu wenig, mindestens 9,3 % Erhöhrung
Beisp. Bei 1.000.000 Boni + 8,5 % = 1.085.000... mehr
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