International
Deutschland spricht erstmals von «Krieg» in Afghanistan
Der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will auch nach dem tödlichen Taliban-Anschlag auf drei Bundeswehrsoldaten den Afghanistan-Einsatz fortsetzen. Guttenberg warnt jedoch vor weiteren Opfern und spricht erstmals von «Krieg» in dem Land.
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Beim Afghanistan-Einsatz handle es sich zwar juristisch um einen Bürgerkrieg mit internationaler Beteiligung, sagte Guttenberg in Bonn. Bei der Realität in der Region «kann man aber umgangssprachlich von Krieg reden», auch wenn es nicht jedem gefalle. Es dürfe nicht sein, dass man sich bei der Beschreibung des Afghanistan-Einsatzes in Worthülsen ergehe.
Ausserdem könne der Einsatz weitere Verwundete und Gefallene fordern. «Der Einsatz dort ist und er bleibt gefährlich», sagte Guttenberg weiter. Dennoch werde die Bundeswehr ihren Einsatz fortsetzen. Denn andernfalls drohe eine Destabilisierung der Region von der Atommacht Pakistan bis zum Iran. Vorwürfe, die Ausrüstung der deutschen Soldaten im Krisengebiet sei nicht ausreichend, wies der Minister zurück.
Insgesamt sind in Afghanistan nach Angaben eines Bundeswehrsprechers bisher 39 deutsche Soldaten ums Leben gekommen.
Abschied von toten Soldaten
In Kundus hat die Bundeswehr Abschied von den drei Soldaten genommen, die am Freitag bei einem Gefecht mit Taliban getötet wurden. Die Leichname wurden danach nach Deutschland übergeführt. Die vier beim Gefecht schwer verletzten Soldaten wurden in Deutschland behandelt. Ihr Zustand ist stabil.
(agenturen/meip)
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P. D., Esslingen am Neckar
)
(Peterle
Verfasst am: 6.4.2010 8:40
Ja, ja
der Pomadenheini ist schlau geworden.
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E. Eremit, Schweiz
)
(Eremit
Verfasst am: 5.4.2010 22:02
Ausrüstung
"Vorwürfe, die Ausrüstung der deutschen... mehr
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W. Hilber, Romanshorn
)
(Walaby
Verfasst am: 4.4.2010 21:07
Krieg
Schön, dass auch Karl-Theodor zu Guttenberg... mehr
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