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Madoff-Finanzstrudel erfasst die UBS

Freitag, 26. März 2010, 3:24 Uhr, Aktualisiert 08:02 Uhr

Die UBS im Visier: Eine Gruppe von 80 Investoren hat bei einem Pariser Gericht Schadenersatzklage eingereicht. Die Kläger hätten ihre gesamten Investitionen verloren, weil die Bank die Gelder in betrügerische Madoff-Anlagen platziert habe, erklärte der Anwalt der Kläger. Die UBS habe den Anlagefonds LuxAlpha als wenig riskant dargestellt.

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Damit habe sich das Finanzinstitut aus seiner Verantwortung als Depotbank gestohlen und seine Pflichten verletzt, sagte Anwalt Jean-Pierre Martel.

Zudem habe die UBS ihre Klienten nicht darüber informiert, dass es sich um ein Vehikel von Bernard Madoff gehandelt habe. Seine Klienten fühlten sich von der UBS betrogen, so der Anwalt weiter.

Keine Stellungnahme der UBS

Die UBS war am Donnerstagabend für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Nach Angaben Martels muss die UBS am 25. Mai erstmals vor dem Handelsgericht in Paris zu der Klage Stellung nehmen. Medien liegt die Klageschrift nach eigenen Angaben vor. Anfang März hatte ein Handelsgericht in Luxemburg Klagen von geschädigten Anlegern für nicht zulässig erklärt.

60 Milliarden Dollar sind weg

Der US-Finanzjongleur Bernard Madoff war im Juni 2009 wegen des grössten Betrugs in der Finanzgeschichte verurteilt worden und sitzt im Gefängnis. Er hatte tausende Anleger über Jahre mit einem Schneeballsystem erleichtert. Das Geld - am Ende waren es zumindest auf dem Papier mehr als 60 Milliarden Dollar - ist weg.

(sda/halp)

Kommentare aktiv...

N. Binsberger, St. Gallen
(NBinsberger Frau)
Verfasst am: 30.3.2010 23:36

Madoff ist nur ein klitzekleiner Fisch...

...im globalen Börsen-Schneeballsystem.... mehr

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U. Roesli, Zuerich
(Traumtaenzer Mann)
Verfasst am: 26.3.2010 15:35

Nun ja, liebe UBS..

..die Boni sind bestimmt ausbezahlt. Sie werden... mehr

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H. G., MN
(gustav_de Mann)
Verfasst am: 26.3.2010 11:18

Für die Schweiz kein Ende der

Bankenkrise in Sicht? Sind doch sonst so stolz... [1]  mehr

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