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International

Bin Laden droht mit Rache

Freitag, 26. März 2010, 3:09 Uhr, Aktualisiert 07:21 Uhr

Osama bin Laden will US-Gefangene töten, falls der mutmassliche Drahtzieher der Flugzeugattentate vom 11. September 2001 von einem US-Gericht zum Tode verurteilt werden sollte. Eine entsprechende Audio-Botschaft des Al-Kaida-Chefs veröffentlichte der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira.

Bild Ein unrasierter schwarzhaariger Mann mit Oberlippenbart.
Chalid Scheich Mohammed soll als Drahtzieher der 9/11-Anschläge vor ein US-Gericht kommen - für den Fall der Todesstrafe hat Osama bin Laden Vergeltung angekündigt. reuters/archiv

In der Botschaft sagt eine Bin Laden zugeschriebene Stimme: «An dem Tag, an dem Amerika die Hinrichtung von Chalid Scheich Mohammed beschliesst, bedeutet dies auch, dass wir eure Gefangenen, die wir in unserer Gewalt haben, töten werden.» Welche US-Bürger die Terrororganisation gefangenhält, wird nicht ausgeführt.

«Wenn der Prozess beginnt, wird die Bedrohung weiter zunehmen.»
Terroristen-Experten des Intel-Centers in Washington

Terroristen-Experten des Intel-Centers bei Washington werteten die Botschaft als authentisch. Im Vorfeld eines Prozesses gegen Scheich Mohammed müsse verstärkt mit Entführungen von Amerikanern gerechnet werden: «Wenn der Prozess beginnt, wird die Bedrohung weiter zunehmen.» An solchen Aktionen könnten auch regionale Al-Kaida-Gruppierungen etwa auf der arabischen Halbinsel und in Nordafrika beteiligt sein.

Unklar ist, wo der Prozess stattfinden und wann er beginnen soll. Der Vorschlag der US-Regierung, den Al-Kaida-Mann in New York zur Verantwortung zu ziehen, stösst auf Widerstand.

Bin Laden: Obama in den Fussstapfen von George W. Bush

Chalid Scheich Mohammed war im März 2003 in Pakistan verhaftet worden. Später wurde er in das US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba gebracht. Er soll vor dem 11. September schon an der Planung mehrerer Terroranschläge beteiligt gewesen sein.

In der neuen Audio-Botschaft heisst es, US-Präsident Barack Obama sei in die Fussstapfen seines Vorgängers George W. Bush getreten. Er führe den Krieg in Afghanistan auf die gleiche Art und Weise. Auch seine Art, mit Gefangenen umzugehen, sei nicht anders als die seines Vorgängers, behauptet die Osama bin Laden zugeschriebene Stimme weiter.

(sda/halp)

Kommentare aktiv...

G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 26.3.2010 14:41

WENN VIELES nicht in seinerEssenz

so bedrohlich wäre, danngäbe es hier im Forum... mehr

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T. Schmid, Langnau am Albis
(bussard2000 Mann)
Verfasst am: 26.3.2010 13:17

Die Ankündigung passt

Ja wenn dieser Prozess beginnt, dann wird die... mehr

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E. Raouf, Gsteigwiler
(gambit Mann)
Verfasst am: 26.3.2010 11:16

die medien

gehören dem kapital und erfüllen ihre aufgabe,... mehr

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