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Startschuss zur «Cleantech-Initiative»

Montag, 22. März 2010, 11:43 Uhr

Die SP hat ihre Volksinitiative «Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien (Cleantech-Initiative)» lanciert. Sie verlangt die konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien in der Schweiz. Dies soll rund 100‘000 neue Arbeitsplätze mit sich bringen.

Bild Solarzellen, Mann, der eine Zelle trägt.
Mit der «Cleantech-Initiative» will die SP in Zukunft vermehrt auf erneuerbare Energien setzen. keystone

Die Initiative verlangt eine Änderung von Artikel 89 der Bundesverfassung. Demnach soll die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien sicher gestellt werden, um die Schweiz aus ihrer Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energien zu befreien, wie die SP an einer Pressekonferenz erklärte.

Stellenboom im Bausektor

Der Bund soll dazu Massnahmen zur Förderung von Innovationen im Energiebereich sowie private und öffentliche Investitionen zu Gunsten erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz unterstützen. Zudem sollen Vorschriften über den Energieverbrauch erlassen werden. Ziel ist es, dass der Gesamtenergiebedarf der Schweiz ab 2030 mindestens zur Hälfte aus erneuerbaren Energien gedeckt wird.

Die SP schätzt, dass mit der Initiative 100‘000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Unterstützt wird die Initiative auch von Travail Suisse. Die Gewerkschaft schreibt in einer Mitteilung, dass der Schweizer Gebäudepark bis 2030 saniert werden müsse – dadurch würden im Baugewerbe mehrere zehntausend Stellen gesichert oder neu geschaffen.

Investition in die Zukunft

Ein Blick voraus wagt die Christlich-soziale Partei (CSP), die ebenfalls im Initiativkomitee vertreten ist. Wie es in einer Mitteilung heisst, müsse die Schweiz auch in die Zukunft schauen. In Deutschland würden beispielsweise an einem Tag so viele Solarstromanlagen gebaut wie in der Schweiz in einem Jahr. Wer sich künftig im internationalen Standortwettbewerb durchsetzen wolle, müsse heute auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien setzen.

Dem Komitee gehören insgesamt 27 Vertreterinnen und Vertreter aus SP, Jungsozialisten sowie der Grünen und der CSP an. Ferner sind Mitglieder der Gewerkschaften SGB, SEV und Travail Suisse sowie der Wirtschaft im Komitee vertreten. Die Sammlung der nötigen 100‘000 Unterschriften hat bereits begonnen. Die Sammelfrist läuft bis am 16. September 2011.

(agenturen/gern)

Kommentare aktiv...

V. eydt, biel
(victor.e Mann)
Verfasst am: 22.3.2010 23:35

Erdölabhängigkeit?

um was gehts euch? ums Autofahren Co2 - neutral?... mehr

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T. Hofer, Rosshäusern
(T.Hofer Mann)
Verfasst am: 22.3.2010 21:36

Planwirtschaft

Schonmal da gewesen, schon mal versagt...... [1]  mehr

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M. Karasu, Zürich
(Murat.Karasu Mann)
Verfasst am: 22.3.2010 19:15

Noch mehr Fakten;

Vom deutschen Solarstaatsdebakel... [1]  mehr

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