International
«Entschädigung für 9/11-Opfer zu niedrig»
Ein US-Bundesrichter hat die geplante Entschädigung für rund zehntausend freiwillige Helfer am Ground Zero nach den Anschlägen vom 11. September 2001 für unzureichend erklärt. «Meines Erachtens ist diese Abfindungssumme nicht genug», sagte der Richter Alvin Hellerstein nach einer zweistündigen Anhörung von Klägern in New York.
Bild
- 26.03.10: Bin Laden droht mit Rache
- 08.11.10: 9/11-Helfer entscheiden über Entschädigungen
- 11.02.10: So entstanden die 9/11-Bilder
- 11.09.08: 9/11 - Tausende leiden an Stresssyndrom
- 22.12.07: CIA soll 9/11-Untersuchung behindert haben
- 18.10.06: Swiss Re gewinnt Streit um World Trade Center
- 21.03.06: FBI-Beamter warnte vor 9/11 Vorgesetzte über 70 Mal
Artikel bewerten
Artikel teilen
Um eine faire Einigung zu erzielen, müsse es weitere Verhandlungen geben. Es könne nicht sein, dass die Anwaltshonorare der Kläger mehr als ein Drittel der Entschädigungssumme ausmachten.
Anwaltshonorare sollen Versicherungen zahlen
«Für diese Honorare müssen die Versicherungen aufkommen, und nicht die Opfer», sagte der Richter. Seine Zustimmung und die von 95 Prozent aller Kläger ist notwendig, um das Geld auszuzahlen.
In der vergangenen Woche hatte der Versicherer WTC Captive mitgeteilt, dass die freiwilligen Helfer, vor allem Feuerwehrleute, Polizisten und Bauarbeiter, insgesamt 657 Millionen Dollar (697 Millionen Franken) an Ausgleichszahlungen erhalten könnten.
Die Helfer waren bei den Aufräumarbeiten nach dem Einsturz der Türme des World Trade Centers giftigen Stoffen und Unmengen von Staub ausgesetzt, viele von ihnen kämpfen heute mit teils schweren Gesundheitsschäden - von Atemwegserkrankungen über Asthma bis hin zu Krebs.
Ohne Schutz zum Ground Zero
WTC Captive war für Klagen im Zusammenhang mit den Rettungs- und Aufräumarbeiten nach den Attentaten eingerichtet und mit rund einer Milliarde Dollar aus Bundesmitteln ausgestattet worden.
Die Polizisten, Feuerwehrleute und Bauarbeiter klagen, sie seien ohne ausreichende Schutzausrüstung zum Ground Zero entsandt worden. Wegen des Streits sollten in zwei Monaten die ersten Prozesse beginnen.
(apn/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid


Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert






















A. Guant, Sunybeach
)
(Guant
Verfasst am: 20.3.2010 19:25
Relationen
wenn jeder dieser Helden soviel Entschädigung... mehr
Zustimmen — 2 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
E. Raouf, Gsteigwiler
)
(gambit
Verfasst am: 20.3.2010 18:24
9 jahre sind vergangen !
erst in der vergangenen woche wurden 697... [1] mehr
Zustimmen — 2 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten