Streit um Kundendaten
1100 Strafverfahren gegen CS-Bankkunden und -Mitarbeiter
Nach dem Ankauf der Steuersünder-CD aus der Schweiz kommen die Ermittlungen in Deutschland ins Rollen. «Wir haben 1100 Ermittlungsverfahren gegen Kunden und Bankmitarbeiter der Credit Suisse eingeleitet», sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf der «Frankfurter Rundschau».
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Unterdessen kam es nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) in Süddeutschland auch zu ersten Hausdurchsuchungen.
Laut der «FAZ» erschienen die Beamten bei Privatleuten in Süddeutschland, die keine Selbstanzeige abgegeben hatten, mit einem gerichtlichen Durchsuchungsbeschluss. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf den Rechtsanwalt der Betroffenen, die Steuerfahnder verfügten über Beweismaterial ziemlich guter Qualität. Schon bei ihrem Erscheinen hätten sie den exakten Betrag gekannt, der auf einem Konto einer Schweizer Bank lag.
Der Steuerstrafverteidiger vermute aufgrund seiner Gespräche mit der Finanzverwaltung, dass in der kommenden Woche die erste Welle von Ermittlungsmassnahmen anrollen könnte, berichtete die Zeitung. «Die Sitzen in den Startlöchern», zitierte die «FAZ» den Rechtsanwalt.
Kein Kommentar von der CS
Laut «Frankfurter Rundschau» (FR) sind neben den Steuersündern auch Bankmitarbeiter im Visier der Steuerfahnder. «Wir ermitteln auch gegen unbekannte Bank-Mitarbeiter wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung», zitiert die Zeitung den Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Die Credit Suisse habe bislang nicht mit den Ermittlern kooperiert. «Unterstützung und Hilfe erwarten wir da nicht unbedingt», so der Sprecher weiter.
Credit-Suisse-Sprecher Marc Dosch sagte zu den jüngsten Berichten: «Wir haben in dieser Sache keinen Kontakt mit deutschen Behörden und können die heutigen Medienberichte daher nicht kommentieren.»
Keine öffentlichkeitswirksamen Festnahmen
Die Ermittlungsverfahren seien an Staatsanwaltschaften und Steuerfahndungsstellen im ganzen Bundesgebiet abgegeben worden, berichtet die FR unter Berufung auf den Sprecher.
Der Grossteil der Fälle betreffe Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Verdächtige müssten nun mit Hausdurchsuchungen rechnen. Öffentlichkeitswirksame Festnahmen sollten aber vermieden werden.
Millionen am Fiskus vorbeigeschleust
Anfangs Februar 2010 wurde bekannt, dass Deutschland die CD mit den Daten deutscher Steuersünder kaufen wird. Ausserdem wurde bekannt, dass deutsche Bankkunden in der Schweiz weit mehr als die zuerst angenommenen 100 Millionen Franken hinterzogen haben.
Auf den Steuer-CDs befinden sich Daten, die schon mehrere Jahre zurückliegen. Einige Fälle stammen jedoch auch von Kontobewegungen aus dem Jahr 2008.
(apn/sf/widb/godc)
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U. Keller, Klaeng
)
(sailer
Verfasst am: 20.3.2010 21:22
auf bestem Weg
Das ist auch richtig so. Deutschland soll mal die... mehr
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D. Schutz, Bellinzona
)
(Datenschutzistbuergerrecht
Verfasst am: 20.3.2010 11:09
Am Ende des Berichtes wird gesagt:
"Insgesamt seien die Deutschen Behörden auf... [1] mehr
Zustimmen — 37 Leser sind auch dieser Meinung.
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T. Norman, BB
)
(tessa_norman
Verfasst am: 20.3.2010 10:49
Der Nachteil des Einen ist der Vorteil des Anderen!
Nachteil aus Sicht des Betrügers: Jetzt geht es... [1] mehr
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