International
Obamas Gesundheitsreform im Endspurt
Nach einjährigem erbittertem Tauziehen um die US-Gesundheitsreform haben die Demokraten den Endspurt eingeläutet: Abgeordnete der Partei von Präsident Barack Obama setzten den Gesetzentwurf für die Öffentlichkeit ins Internet. Den Regeln zufolge darf das Parlament 72 Stunden später darüber abstimmen. Und eine führende Demokratin will noch einen Trick-Ass aus dem Ärmel ziehen.
- 21.03.10: US-Gesundheitsreform: Mammut auf wackligen Beinen
- US-Gesundheitsreform (engl.)
- Vorschläge des US-Präsidenten (engl.)
- Das Gesetz und Kommentare (engl.)
- 26.02.10: US-Gesundheitsreform siecht dahin
- 23.02.10: Gesundheitsreform: Muss Obama in die Trickkiste greifen?
- 08.02.10: Obama will Republikanern auf den Zahn fühlen
- 21.01.10: Obama deutet Zugeständnisse bei Gesundheitsreform an
- 24.12.09: Senat steht hinter Obamas Gesundheitsreform
Artikel bewerten
Artikel teilen
Weil er das Paket an diesem Sonntag in der Kongresskammer durchbringen will, hatte Obama zuvor bereits zum zweiten Mal seine geplante Reise nach Asien und Australien auf Juni verschoben.
216 Stimmen vonnöten
Die Demokraten benötigen 216 Stimmen. Am Donnerstag war noch unklar, ob sie diese Zahl erreichen werden. Die Gesundheitsreform ist Obamas wichtigstes innenpolitisches Vorhaben. Das Tauziehen zwischen Demokraten und Republikanern, aber auch innerhalb der Obama-Partei dauert nun schon fast ein Jahr.
Der Präsident will bis zum Votum sein ganzes Gewicht in die Waagschale werfen, um die Reform unter Dach und Fach zu bringen. Die demokratische Führung wollte zunächst abwarten, wie die Budget-Behörde die Auswirkungen des 940 Milliarden Dollar schweren Pakets auf das Haushaltsdefizit einschätzt. Sie beharrt darauf, dass die Reformmassnahmen langfristig zu einem massiven Schuldenabbau beitragen werden.
Kosteneinsparungen bestätigt
Die Kosten der Reform gehören zu den Haupt-Gegenargumenten der Republikaner, die den Gesetzentwurf geschlossen ablehnen wollen. Tatsächlich wurden die Demokraten aber durch die schliesslich am Donnerstag veröffentlichte Schätzung der Behörde bestärkt: Demnach wird erwartet, dass die Reform in den ersten zehn Jahren Einsparungen in Höhe von 138 Milliarden Dollar bringt, im zweiten Jahrzehnt sollen es sogar 1,2 Billionen Dollar sein.
Grundlage der Abstimmung im Abgeordnetenhaus ist eine bereits vom Senat verabschiedete Vorlage. Diese soll aber in einigen Punkten geändert werden, um zögernde Demokraten zur Billigung zu bewegen.
Republikaner: «Machtmissbrauch»
Die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi, erwägt dabei einen Verfahrenstrick: Möglicherweise wird nur über die Änderungen abgestimmt, nicht aber über die Original-Senatsvorlage. Damit würde es Gegnern in den eigenen Reihen ermöglicht, eine geänderte Version mitzutragen, ohne zuvor die Senatsversion unterstützen zu müssen. Die Republikaner kritisieren dies als «Machtmissbrauch».
(sda/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid


Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
SP könnte Steuerabkommen kippen
Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert






















A. Guant, Sunybeach
)
(Guant
Verfasst am: 19.3.2010 16:49
Was sind schon 2706 Seiten
immerhin geht es um Millionen von Menschen mit... [1] mehr
Zustimmen — 5 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 3 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
W. Wieser, St. Augustine
)
(WalterFlorida
Verfasst am: 19.3.2010 15:06
Praezisierung / facts:
96% der US Buerger wuerden einer Revision des... mehr
Zustimmen — 2 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 5 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten