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LGT verliert weiter Kundengelder

Mittwoch, 17. März 2010, 10:06 Uhr, Aktualisiert 14:02 Uhr

Die von Datenklau-Affären und Diskussionen um das Bankgeheimnis gebeutelte Liechtensteiner Vermögensverwaltungsbank LGT Group hat weiter mit dem Abfluss von Vermögen zu kämpfen. Für das Geschäftsjahr 2009 weist das Unternehmen einen Gewinneinbruch von 35 Prozent auf 105,5 Millionen Franken aus.

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LGT Group mit weniger Gewinn.

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Die Bank des liechtensteinischen Fürstenhauses verzeichnete einen Netto-Neugeldabfluss von 3,7 Mrd Franken, nachdem bereits im Vorjahr 1,3 Mrd Franken abgeflossen waren.

Der Geldabfluss konzentrierte sich laut einer Mitteilung der Bank auf das Fürstentum, während alle internationalen Standorte und das Asset Management Nettozuflüsse verzeichneten. Die Geldabzüge aus dem Heimmarkt seien nach dem Verkauf des LGT-Treuhandgeschäfts, den Steueramnestien, der Umsetzung der neuen US-Policy der Bank sowie der Steuerdebatte erwartet worden.

Die verwalteten Vermögen stiegen insgesamt um 14 Prozent auf 89 Milliarden Franken. Die Kernkapitalquote wurde von 16,5 auf 18,5 Prozent ausgebaut. Der CEO der LGT Group, Prinz Max von und zu Liechtenstein, sprach gemäss der Mitteilung von einem proaktiven, resistenten und finanzstarken Geschäftsjahr.

2010 werde beim Neugeldzufluss wieder eine positive Entwicklung erwartet. Die Weissgeldstrategie Liechtensteins wird von der LGT Group vollumfänglich unterstützt. Für das Geschäftsjahr 2010 gibt die Gruppe einen «positiven Ausblick».

Erfolgsrezept: «Weissgeld Strategie»

Der grenzüberschreitende Bankverkehr werde auch in Zukunft ein Bedürfnis und damit fester Bestandteil des Wealth Management-Angebotes bleiben. Man unterstütze das Land Liechtenstein, welches bis heute zwölf Tax Information Exchange Agreements und drei Doppelbesteuerungsabkommen mit anderen Staaten unterzeichnet habe, vollumfänglich.

Die Bank zeigt sich bereit, vorübergehend investitionsbedingte Gewinneinbussen in Kauf zu nehmen. Für das Nettoneugeld werde im laufenden Jahr mit einer positiven Entwicklung gerechnet, der Beginn des Jahres sei in dieser Hinsicht «sehr gut» gewesen.

(sda/blur)

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W. Busch, Europa
(busch_eu Mann)
Verfasst am: 17.3.2010 14:45

so muss es sein,

alles Andere wäre das Ziel verfehlt!

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